Ein Toter bei Unfall mit Schlepperfahrzeug - Waffe entdeckt
Bei einem Verkehrsunfall auf der Westautobahn bei Loosdorf kam ein Syrer ums Leben. Die weiteren vier Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem PKW dürfte es sich offensichtlich um ein Schlepperfahrzeug handeln. Im Wagen wurde eine Gasdruckpistole gefunden.

In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich der Unfall auf der A1 Richtung Linz kurz vor Loosdorf. Der 23-jährige, russische Autolenker fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf ein Sattelkraftfahrzeug auf. „Neben dem in Wien wohnhaften Fahrer waren außerdem vier illegal im Bundesgebiet aufhältige Syrer im Alter von 16, 22, 25 und 27 Jahren im Wagen“; erklärte Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion Niederösterreich. Durch den Aufprall kam der Pkw ins Schleudern und schlussendlich auf dem Pannenstreifen und teils auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Während des Schleudervorganges wurde der 25-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der 27-jährige Beifahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er verstarb wenig später. Die offensichtlich geschleppten Personen stellten einen Antrag auf Asyl in Österreich.?Die Staatsanwaltschaft St. Pölten verhängte mittlerweile Untersuchungshaft gegen den 23-jährigen russischen Lenker. Er wurde in der Mittagszeit im Landesklinikum Amstetten vernommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in eine Inquisitenabteilung überstellt.?Bei der Einvernahme hat der Russe gestanden, dass er die Syrer nach Deutschland bringen wollte. Im Zuge der Unfallermittlungen wurde im Unfallfahrzeug eine Gasdruckpistole vorgefunden. „Es handelt sich hierbei nicht um eine waffenscheinpflichtige Waffe“, erklärte Baumschlager. Aktuell laufen sowohl nationale als auch internationale Erhebungen seitens der Kriminalisten.


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