Losenstein: Auto landet in der Enns
LOSENSTEIN. Ein unbesetzter Pkw geriet am Sonntagvormittag ins Rollen und stürzte nahezu senkrecht 50 Meter in die Enns.

Die Feuerwehren Losenstein, Ternberg und Großraming sowie die Tauchergruppen Losenstein und Kirchdorf waren am Sonntag (26. April) bis in den späten Nachmittag im Einsatz.
Ursache unklar
Aus ungeklärten Gründen ist das unbesetzte Auto ins Rollen geraten. Daraufhin ist der Pkw rund 50 Meter an einer anfangs unbekannten Position in die Enns gestürzt. Der Kommandant der Feuerwehr Losenstein wurde kurz vor 9 Uhr telefonisch zum Einsatz alarmiert und führte gemeinsam mit dem Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommandanten die weiteren Alarmierungen durch um nur die nötigsten Einsatzkräfte zu alarmieren.
150 Meter lange Ölsperre
Um einem möglichen Ölaustritt vorzubeugen wurde vom Ölstützpunkt der Feuerwehr Großraming mithilfe der Feuerwehrboote eine 150 Meter lange Ölsperre in der Enns als Vorsichtsmaßnahme aufgebaut. Die Rufbereitschaft der Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land wurde ebenfalls alarmiert. Die Ölsperren konnten nachdem das Fahrzeug geborgen wurde wieder abgebaut werden - es fand kein Ölaustritt statt.
Fahrzeug von Tauchern geortet
Die Taucher aus Kirchdorf und Losenstein haben das Fahrzeug in der Enns geortet. Nachdem die Position bestimmt werden konnte, wurde das Auto markiert und die Bergung eingeleitet. Dafür wurde zuerst der Pkw mit einem Hebeballon an die Wasseroberfläche gebracht. Danach wurde das Auto rund 200 Meter mit dem Arbeitsboot flussaufwärts geschleppt. Das Wegziehen des rund zwei Tonnen wiegenden Fahrzeuges stellt eine echte Meisterleistung der Taucher und Bootsführer dar. Der Pkw wurde daraufhin mit einem LKW-Kran aus dem Wasser gehoben und vom Abschleppunternehmen abtransportiert.
Acht Stunden im Einsatz
Die Freiwilligen Feuerwehr Losenstein, Arbeitsboot Losenstein, Tauchergruppen Kirchdorf und Losenstein, Feuerwehrrettungsboot Ternberg, Ölstützpunkt Großraming, Polizei, Abschnittsfeuerwehrkommandant und Bezirksfeuerwehrkommandant waren rund acht Stunden im Einsatz.


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