4500 Kilometer für mehr Weltfrieden
MARCHTRENK. Ganz besondere Momente erlebten die Besucher der Filmdokumentation „Auf dem Jerusalemweg – Aus dem Herzen Europas zu Fuß nach Jerusalem“.

Die beiden Polizisten Johannes Aschauer und Otto Klär pilgerten gemeinsam mit Skilegende David Zwilling den 4500 Kilometer langen Weg von Oberösterreich nach Jerusalem. Nach sechs Monaten mit vielen einzigartigen Erlebnissen und Begegnungen erreichten sie an Heiligabend die Geburtskirche Jesu Christi in Bethlehem.
Nachdenklich wurde man im Saal beim Betrachten der Route, die genau durch jene Länder führte, die gerade viele Flüchtlinge in umgekehrter Richtung durchqueren. Das Ausmaß des Krieges in Syrien war an diesem Abend deutlich zu spüren. Große Teile der Ruinenstadt Palmyra in der Syrischen Wüste, die im Film noch zu sehen waren, sind jetzt schwer beschädigt oder zerstört.
Mit ihrem Marsch wollen die Pilger Brücken bauen zwischen Juden, Muslimen und Christen. David Zwilling hat die Vision, mit diesem Projekt „das Tor zum Weltfrieden öffnen“. „Der Marchtrenker Friedensweg wird ein Teil dieses internationalen Pilgerweges“, so ein stolzer Bürgermeister Paul Mahr.








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