Feuerzauber begeht zehnjähriges Jubiläum
Eine erfreuliche Bilanz zog die Arbeitsgemeinsschaft (ARGE) Nibelungengau mit der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH. Gemeinsam freut man sich auf die zehnte Sonnenwende im Nibelungengau am 27. Juni und präsentierte die touristische Entwicklung der vergangenen Jahre.

Heuer geht zum zehnten Mal der Feuerzauber, die Sonnenwende im Nibelungengau über die Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer von Donau NÖ Tourmismus: „Der Feuerzauber hat sich als erstes gemeinsames Projekt mit der ARGE zu einem Leuchtturm-Projekt für die Region entwickelt. Das Sonnwendfeuer hat sich in den zehn Jahren sehr erfolgreich etabliert. Wir haben damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt, die mit weiteren Folgeprojekten bereichert wurde.“ In eine ähnlich Kerbe schlägt Anita Hohenberg, Vorsitzende der ARGE Nibelungengau: „Die Kooperation mit der Donau Niederösterreich und die Umsetzung von zukunftsweisenden Tourismusprojekten in den vergangenen Jahren hat in der Region eine Dynamik ausgelöst, die zu einer nachhaltigen Belebung des Tourismus geführt hat.“ Dazu zählt neben der Sonnenwende auch der neu erschlossene Weitwanderweg Nibelungengau. Der Erfolg lässt sich in Zahlen manifestieren: Die Nächtigungen haben sich seit 2006 von 80.657 auf 100.264 Nächtigungen gesteigert (+24,3 Prozent). Alleine der Juni 2014 brachte rund 13.500 Übernachtungen in die Region. Die Zahl der Touristen auf den zehn Sonnenwend-Schiffen hat sich seit dem Beginn des Feuerzaubers auf 2000 verdoppelt. Auch die Gästestruktur hat sich geändert, die meisten Besucher kommen aus dem Zentralraum Niederösterreichs, Oberösterreichs und aus Deutschland. Hohenberg: „Die ganze Region liegt einem als Kunden zu Füßen. Im Nibelungengau hat es etwas Familiäres. Es ist nicht übertrieben und nicht so geschleckt wie in anderen Regionen.“ Die Gräfin selbst sieht sich als parteiunabhängig – und das sei wichtig: „Es ist schön zu sehen, dass wir von politischen Konstellationen weggekommen sind. Und als unpolitische Person darf ich meinen Mitstreitern in den Kommunen Gas geben“, bringt sie es mit einem Schmunzeln im Gesicht auf den Punkt.
Für die nahe Zukunft erhoffen sich die Beteiligten weiterhin eine gute Zusammenarbeit. „Der Zusammenhalt und die Kooperationen müssen sich noch mehr verstärken.“ fordert Anita Hohenberg. Klein Pöchlarns Bürgermeister Hannes Weiß hat bereits Visionen für den Feuerzauber 2025. Er würde gerne Farben- und Lichtspiele über die Donau sehen, garniert mit einer Multivisionsshow, bei der Kelten über die Donau marschieren. „Das stelle ich mir persönlich vor.“


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