Dakar-Triumph für KTM: Price siegt vor Titelverteidiger Walkner
MATTIGHOFEN. Bei der prestigeträchtigen Rallye Dakar konnte das KTM-Team einen Dreifacherfolg feiern. Der Australier Toby Price setzte sich vor dem österreichischen Vorjahressieger Matthias Walkner und Sam Sunderland durch. Für KTM war es der 18. Dakar-Sieg in Serie.

Bei der 41. Rallye Dakar – der härtesten Langstrecken-Rallye der Welt – konnte der Mattighofener Motorradhersteller KTM einen prestigeträchtigen Dreifachsieg feiern. Es war der mittlerweile 18. Sieg in Serie. Der Australier Toby Price konnte sich nach zehn Etappen, auf denen die Fahrer 5.000 Kilometer quer durch Peru zurücklegen mussten, vor dem Salzburger Titelverteidiger Matthias Walkner und dem Briten Sam Sunderland durchsetzen. Für den 31 Jahre alten Price war es sein zweiter Dakar-Sieg nach 2016.
Österreicher Walkner auf Platz Zwei
Auf seiner KTM 450 Rally konnte der 32-jährige Matthias Walkner auf der Schlussetappe noch den chilenischen Husqvarna-Piloten Pablo Quintalla überholen, der schwer gestürzt war. Walkner feierte bei der Rallye zwei Etappensiege, die ihm seinen dritten Podestplatz in Serie einbrachten. Im Verlauf der Rallye zog sich der Österreicher eine Knöchelverletzung zu und musste mit Handicap antreten. „Dieses Ergebnis bedeutet mir sehr viel. Ich wollte unbedingt wieder auf dem Podium stehen. Das Rennen war dieses Jahr so eng beisammen und ich glaube wirklich, dass ich dieses Jahr meine bisher beste Dakar gefahren bin“, meinte Walkner im Anschluss.
Die Autowertung gewann Nasser Al-Attiyah aus Katar bereits zum dritten Mal.


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