Einsatz für vielfältig blühende Wiesen
MAUTHAUSEN. Im Rahmen einer Privat-Initiative der Biologinnen Renate Gruber und Senta Geissler vom Büro Lebensraum sollen in Mauthausen mehr und mehr artenreiche Blühflächen mit heimischen Blumenarten entstehen.

Ein Rasen muss regelmäßig gemäht werden, aber er hat für die Tierwelt nichts zu bieten. Da schaut“s auf der Blumenwiese schon anders aus: Sie ist nicht nur bunter und belebter, sie macht auch weniger Arbeit. „Wir haben diese Aktion aus Überzeugung ins Leben gerufen. Die Marktgemeinde Mauthausen gibt öffentliche Flächen für eine Gestaltung frei - unterstützt werden wir in unserer Arbeit von den Grünen Mauthausen und freiwilligen Helfern“, sagt Renate Gruber. Im Frühjahr waren Schüler der Volks- und Mittelschule mit an Bord und haben mit Begeisterung mitgearbeitet und vollen Einsatz für den Artenschutz gezeigt.
Blühende Grünflächen
Mit den Volksschulkindern der Nachmittagsbetreuung wurden sogenannte Samenkugeln aus regionalem Wiesensaatgut gebastelt, die dann auf den vorbereiteten Grünflächen ausgelegt wurden. „Diese Aktion wird im Herbst mit den Schülern im Rahmen der Initiative „Blühende Straßen“ fortgesetzt werden“, so Geissler. Die Schüler der 3B der NMS Mauthausen wiederum haben schweißtreibenden Einsatz beim Umgraben sowie Geschick beim Formen der Samenkugeln gezeigt. Motiviert wurden sie zusätzlich durch die tatkräftige Unterstützung ihres Klassenvorstandes Brigitte Nobis.
Erster Blühstreifen bei Heinrichskirche
„Jetzt heißt es warten, bis die ersten Blüten als Nahrungsquelle für die heimischen Insekten ihre volle Pracht entfalten. Einen Vorgeschmack auf das bunte Treiben zeigt momentan der im Herbst angelegte Blühstreifen bei der Heinrichskirche in Mauthausen“, freuen sich die beiden Biologinnen über ihre ersten Erfolge der Außenraumgestaltung des Donaumarktes.


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