Leuchtturmprojekte der Bewusstseinsregion
MAUTHAUSEN/GUSEN/ST. GEORGEN. Beim Kick Off Meeting am Dienstag, 17. Oktober wurden im Marktgemeindeamt Mauthausen wichtige Entwicklungsprojekte der Bewusstseinsregion vorgestellt. Dazu ein Überblick.

Mit Projekten, wie dem Ersten Internationalen Menschenrechte-Symposium von 9. bis 12. November 2017, werden Angebote für die Bevölkerung und interessierte Menschen gesetzt. Das Menschenrechte-Symposium soll jährlich stattfinden und positive Impulse in die ganze Welt ausstrahlen. Andrea Wahl (GF Bewusstseinsregion) stellte die einzelnen Projekte vor: „Neben dem Ersten Internationalen Menschenrechte-Symposium soll ein Menschenrechtezentrum nachhaltig in der Region verankert werden: mit Logo, Leitbild, Corporate Design und Corporate Identity, Homepage in verschiedenen Sprachen, Facebook“.
Menschenrechte-Symposium 9. bis 12. November
Beim Menschenrechte-Symposium und in der Region soll die Bewusstseinsregion bekannt gemacht und ihre Werte für Toleranz, Frieden und Menschenrechte dargestellt werden.
Projekt Entwicklung der KZ-Gedenkstätte Bergkristall
Eine Projektgruppe befasst sich intensiv mit den Anliegen der regionalen Bevölkerung und erarbeitet Vorschläge in Richtung notwendige Infrastruktur, wissenschaftliche Aufarbeitung, Zwangsarbeit, Gedenken und Respekt der Opfer und der nachkommenden Generationen gegenüber, Internationalität und Gestaltung eines Parks des Lebens.
Projekt Gedenkwege verbinden
Bei diesem Projekt wird die KZ-Gedenkstätte Mauthausen auf einem Weg mit dem Memorial Gusen und der KZ-Gedenkstätte „Bergkristall“ verbunden. Weitere Schwerpunkte zur pädagogisch-historischen Aufarbeitung werden gesetzt. Die touristische und verkehrstechnische Infrastruktur werden unter die Lupe genommen.
Entwicklung eines Menschenrechte-Bildungszentrums
Erzählcafes, Workshops, Rundgänge und vieles mehr zu Geschichte, Demokratie, Toleranz, Frieden und Zivilcourage werden entstehen. Aus der Geschichte lernen - die Zukunft gestalten: Bei diesem Projekt zeigen Schulen, Erwachsenenbildungseinrichtungen und Kommunen aus der Bewusstseinsregion, aus den Partnerstädten Empoli und Vinci sowie aus Spanien Beispiele guter Praxis. Lehrer und Erwachsenenbildner befassen sich intensiv mit eigenen Kompetenzen und denen der SchülerInnen, die sie bei pädagogisch-historischen Projekten erwerben.
Projekte für ein friedliches Europa
„Bei allen diesen Projekten wollen wir einen Blick nach Europa werfen und mit Partnerorganisationen aus Italien, Polen, Deutschland, Tschechien und Deutschland zusammenarbeiten, die ein friedliches Europa mit Toleranz und Achtung der Menschenwürde und Menschenrechte wollen. Wir wollen Erfahrungen austauschen, Beispiele bester Praxis vorstellen und Themen und Fragestellungen weiterentwickeln. Rassismus und Nationalismus haben dabei nichts verloren. Jeder Mensch ist frei und gleich an Würde geboren. Es gibt nun viele gute Chancen, die Ideen, die aus den vielen Diskussionen entstanden sind und noch weiter entstehen werden, weiterzuentwickeln und umzusetzen,“ sagt Andrea Wahl. Wer Interesse hat mitzumachen, kann sich im Büro der Bewusstseinsregion Mauthausen–Gusen–St.Georgen am Gemeindeamt Mauthausen melden.


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