Langer Weg zur neuen Donaubrücke Mauthausen - Verkehrslandesräte stellen mögliche Zeitachse vor
MAUTHAUSEN. Um eine nachhaltige und zukunftsfähige Lösung der Verkehrssituation zu erzielen, einigte sich - wie Tips berichtete - das Land Oberösterreich mit dem Land Niederösterreich auf den Neubau einer zusätzlichen Donauquerung. In einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben die Verkehrslandesräte Günther Steinkellner (OÖ) und Ludwig Schleritzko (NÖ) heute am Vormittag unter anderem Einblicke in den Zeitplan.

Oberösterreiches Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner: „Im kommenden Jahr steht die dringend notwendige und unumgängliche Sanierung der Donaubrücke Mauthausen an. Darüber hinaus einigten sich die Länder Nieder- und Oberösterreich auf den Bau einer zusätzlichen Donauquerung. Somit steht sowohl die anstehende Sanierung als auch die Erstellung eines Vorprojektes im Zentrum der Arbeiten für das Jahr 2018.“
Zeitplan für den Brückenneubau
Eine erste Abschätzung des Zeitplans (derzeit beginnen die Abstimmungen über die gemeinsamen Planungen mit dem Land NÖ) ergibt folgende etwaige Zeitachse.
- 2018: Abstimmungen mit dem Land Niederösterreich, gemeinsame Verkehrsuntersuchung
- 2018/19: Vorprojekt mit detaillierter Linienführung und Knotenpunktwahl
- 2019: Vorbereitung der Grundlagen für die Verordnung gemäß Straßengesetz u. Trassenverordnung d. Oö. Landesregierung
- 2019-2020: Untersuchungen Verkehr & Technik, Raum & Umwelt, Behördliche Bewilligung von Vorarbeiten, Vermessung, Bodenuntersuchungen
- 2020: Erstellung Einreichprojekte Straße und Brücke und der UVP-Einreichunterlagen mit den materienrechtlichen Einreichoperaten
- 2020/21: UVP-Einreichung
- 2021/23: UVP-Verfahren „konzentriertes Genehmigungsverfahren“
- 2023: UVP-Bescheid
- 2023/24: Grundeinlöseverfahren, Ausschreibung für den Bau und Vergabeverfahren
- 2024: Baubeginn neue Donaubrücke


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