Internationale Barocktage: Melk blickt 2020 nach England und ins Land der Engel

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Margareta Pittl Online Redaktion, 20.11.2019 16:01 Uhr

MELK. 2020 erforschen die Internationalen Barocktage Stift Melk die fantasievolle Mehrdeutigkeit in der barocken Kunst. Unter dem Motto „ENG[EL]LAND“ lässt Michael Schade, Star-Tenor und künstlerischer Leiter des Festivals, himmlische Wesen besingen, holt das Pulsieren von Händels, Purcells und Dowlands London nach Melk und lädt zur Auseinandersetzung mit der verspielten Ambiguität des Barocks. Eine Riege hochkarätiger Künstlerinnen und Künstler der Alten Musik ist dieser Einladung gefolgt.
 

Das Motto „ENG[EL]LAND“ zieht sich dramaturgisch durch das gesamte Festival. In einer Zeit, in der uns das Verhältnis Großbritanniens zum europäischen Festland in Atem hält, stellt Michael Schade den Inselstaat ins Zentrum seiner Programmierung. Von 29. Mai bis 1. Juni präsentieren die Internationalen Barocktage Stift Melk englische Komponisten in neuem Licht, himmlische Botschafter mit irdischen Zügen und barocke Arrangements mit zeitgenössischer Note. Der künstlerische Leiter wird selbst zwei Mal auf der Bühne stehen. Als Inspiration für das Programm diente Michael Schade ein Gemälde mit der allegorischen Darstellung Englands im Stift Melk, das mit dem Schriftzug „Engelland“ versehen ist. „Die Magie der englischen Barockmusik hat mich mit ihrer Theatralität sowie lyrischen Art schon immer fasziniert. Zugleich begeistert mich die spielerische Doppeldeutigkeit des barocken Zeitalters“, erklärt der Kammersänger.

4.000 Besucher

2019 lockten die Barocktage rund 4.000 Besucherinnen und Besucher nach Melk. Durch die klare künstlerische Positionierung und die Entwicklung spezieller Formate wie „OffRoad Barock“ und „Barocktage für Kinder“ konnte das Festival sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich kontinuierlich weiterentwickelt werden. Regelmäßig liegt die Gesamtauslastung der Barocktage über 90 Prozent.  

Nähere Infos zum Programm 2020 findet man unter www.barocktagemelk.at. Der Kartenvorverkauf startet am Freitag, 29. November. 

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