Große Trauer um Karl Kalteis in Mank
MANK. Die Stadtgemeinde trauert um den langjährigen Gemeinderat, Stadtrat und Ehrenringträger Karl Kalteis, der im 74. Lebensjahr verstorben ist. Das Begräbnis findet am 4. Jänner um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mank statt.

Karl Kalteis war 35 Jahre lang im Manker Gemeinderat vertreten. Von 1980 bis 2004 als Gemeinderat, danach als Stadtrat. Für seine Verdienste wurde er 2015 mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Mank ausgezeichnet. „Mit Karl verliert Mank einen allseits geschätzten Gemeindevertreter und engagierten Manker – unser Mitgefühl und Dank gilt der Familie und allen die ihn bis zuletzt gepflegt haben“, so Bürgermeister Martin Leonhardsberger.
Bedeutende Projekte begleitet
Karl Kalteis war aufgrund seiner sachlichen Art und seiner Kompetenz über die Parteigrenzen hinweg geschätzter Mandatar. Aufgrund seines Verhandlungsgeschicks wurde er mit zahlreichen Projekten betraut. 2004 wurde er von Bürgermeister Leonhardsberger als Finanzstadtrat eingesetzt und war enger Berater bei allen Vorhaben. Als Ausschussobmann für Vereinshaus und Sportanlage zeichnete er für dieses Stadtentwicklungsprojekt verantwortlich. Neben der Gemeinde war er auch im Tennisverein und im Stadtmarketing engagiert.
Pionier der Abfallentsorgung
Beruflich führte sein Werdegang von der Molkerei Mank zum neu gegründeten Gemeindeverband für Umweltschutz im Bezirk Melk, dessen erster Geschäftsführer er werden sollte (1978 bis 1990). Anschließend war Kalteis bei der regionalen Abfallbeseitigung Mostviertel (1991 bis 1994) tätig, ehe er zum Geschäftsführer der NÖ Umweltverbände (1995-2009) und der BAWU GmbH (1996 bis 2009) bestellt werden sollte. In dieser Funktion führte er die europaweit vorbildliche Müllverbrennung in Dürnrohr mit Anlieferung per Bahn ein. Für seine Verdienste erhielt er das Goldene Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich.


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