BEZIRK. Karl Schadenhofer gewann das Auftaktrennen in die neue Rallycross-Saison. Am Slovakiaring deklassierte er die Konkurrenz.

Karl Schadenhofer konnte den ersten Rallycrosslauf am Slovakiaring für sich entscheiden. Das Training am Samstag konnte ohne Probleme absolviert werden, beim ersten Vorlauf schlug aber wieder der Defektteufel zu. Die vordere Antriebswelle brach und so war der erste Tag auch gleich wieder vorbei. Nach einer einsatzreichen und kurzen Nacht für die Mechaniker konnten die zwei Vorläufe am Sonntag gefahren werden und Schadenhofer qualifizierte sich für das Semifinale, das er mit Tagesbestzeit gewinnen konnte. Im A-Finale ließ er seinen Gegnern aber keine Chance, er gewann fünf Sekunden vor der starken ausländischen Konkurrenz seine Division souverän. Jürgen Weiß holte in seiner Division Platz fünf, Oliver Gruber konnte sich nicht für das Finale qualifizieren. Strobl mit viel Pech Thomas Strobl startet ab heuer in der Division Super 1600 und hat die gleichen Ziele wie im Vorjahr – den Staatsmeistertitel. Beim Start zum ersten Qualifikationslauf wusste noch niemand wie schnell man ist. Doch dann die positive Überraschung. Strobl wurde nach einem tollen Lauf Gesamt Dritter und war mehr als zufrieden. Der zweite Qualifikationslauf am Sonntagmorgen auf rutschiger Strecke war noch besser. Mit einem riskanten Überholmanöver über den Sprung konnte sich Thomas die Zweitbeste Zeit in seiner Division sichern. Im dritten Vorlauf wurde der Motorsportler von seinem Kontrahenten des Öfteren stark attackiert – am Ende reichte es dennoch zu Platz vier. Einen dritten Gesamtrang nach den Qualifikationsläufen hätte sich der Rallycrosser vor dem Wochenende nie ausgerechnet. Dies bedeutete die erste Startreihe im Semifinale. Doch es sollte kein perfektes Wochenende werden. Nach einem sehr guten Start wurde Strobl noch auf der Startgeraden von einem Kontrahenten angeschoben, der neben Strobl Startende konnte nicht mehr ausweichen und traf den Citroen Saxo mit voller Wucht. An eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken. Nach dem neuen Reglement konnte Strobl somit nicht ins Hauptfinale aufsteigen und musste sich mit Gesamtrang zehn begnügen. Eine kleine Erleichterung ist allerdings, dass es heuer bereits nach den Vorläufen Meisterschaftspunkte gibt.


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