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BEZIRK MELK. Im Jahresrückblick bezeichnet Wirtschaftskammer-Obmann Franz Eckl die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk als unverändert positiv. Heuer sollen 400 neue Betriebe dazukommen. 
 

400 neue Betriebe werden im Jahr 2017 im Bezirk Melk gegründet. Foto: Cristine Liet/pixelio.de
400 neue Betriebe werden im Jahr 2017 im Bezirk Melk gegründet. Foto: Cristine Liet/pixelio.de

„Wir werden bis Ende Dezember wieder mit an die 400 Betriebsneugründungen rechnen können, womit sich der Trend der letzten Jahre fortsetzt. Derzeit haben wir 4.919 Betriebe, die 29.742 Mitarbeiter beschäftigen. Davon werden 1.006 Lehrlinge ausgebildet“, so Franz Eckl.  

Ein-Mann-Firmen sind voll im Trend

„Die Ein-Personen-Unternehmen sind mit 61,2 Prozent die dominierende Wirtschaftsform im Bezirk Melk. Und an diesem Trend wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern“, führt Eckl weiter aus. 

Landesausstellung kurbelt Arbeitsmarkt an

Unternehmer im gesamten Bezirk Melk, vor allem aber in seinem nördlichen Teil, sind damit beschäftigt, sich auf das Großereignis „NÖ Landesausstellung 2017 in Pöggstall“ vorzubereiten. „Dadurch wird vor allem der Tourismus angekurbelt und mit ihm der Arbeitsmarkt“, erklärt Eckl dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Sorgen bereitet der Melker Wirtschaft weiterhin der Facharbeitermangel. „Daher wollen wir im kommenden Jahr diesbezüglich gezielt Schwerpunkte setzen und noch enger mit den Schulen zusammenarbeiten und Eltern und Schülern die Vorteile der Lehre näher bringen“, so Eckl. Der Lehrlings- und Fachkräftemangel wird als Schwerpunkt auch bei den Unternehmerstammtischen thematisiert, die gemeinsam mit den Bürgermeistern aller Gemeinden im Bezirk abgehalten werden.

„Ausufernde Bürokratie“

Massive Kritik übt der Melker Wirtschaftskammerobmann an der „weiterhin ausufernden Bürokratie, die es der Wirtschaft in diesen angespannten Zeiten noch schwerer macht. Die nicht enden wollende Flut an Verordnungen und Gesetzen bedeutet eine kaum mehr zu ertragende Belastung unserer Unternehmen.“ Die Steuerreform könne dieses Manko nicht ausgleichen. Eckl appelliert daher an die Politik, die Lage zu entspannen.


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