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MITTERKIRCHEN. Wenn ein Rettungsteam und das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zu einer sich anbahnenden Geburt gerufen werden, ist bei allen immer ein besonders Kribbeln dabei: Geht es sich bis in den Kreissaal aus oder nicht?
 

vorne: Eltern mit Annika; hinten v. l. n. r.: NFS Leitner Florian, OA Dr. Alaa Karam, Bauer Beate, Karl Klaus und Mader-Kreiner Ingrid Foto: ÖRK/Bezirksstelle Perg

Am Samstag, 23. Jänner, zu später Stunde setzten bei Bianca Mitterlehner aus Mitterkirchen nach dem Blasensprung die Wehen ein. Natürlich rief die werdende Mutter gleich beim Roten Kreuz in Perg an und bestellte einen Transport ins Linzer Universitätsklinikum. Die Besatzung des Rettungswagens war auch gleich zur Stelle und verschaffte sich einen Überblick: Die Wehen kamen bereits alle drei Minuten – schnell war klar, das würde sehr knapp werden´. Das Notarztteam wurde nachgefordert. Als der Notarzt und sein Sanitäter dann eintrafen, lag die Wehenfrequenz bereits bei gut einer Minute. Annika klopfte bereits heftig an die Tür zur Welt. Dr. Karam entschied nach der Erstuntersuchung auf eine Hausgeburt und knapp zehn Minuten später durfte der Vater, Gregor Hinterdorfer, seine Tochter knapp vor Mitternacht abnabeln. Nach der Versorgung von Mutter und Kind wurden beide warm eingepackt und schließlich in die Kepler-Klinik gefahren.


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