Eine 7-Tage-Schöpfung
MITTERKIRCHEN. Eine ganze Woche lang wurde eifrig Donauwasser geschöpft. Für ein Projekt des Künstlers Joachim Eckl wurden entlang der Donau an 40 Stellen Container mit jeweils 1.000 Liter Wasser gefüllt. So auch am Radweg in Mauthausen und Mitterkirchen.

„Gemeinsam schöpfen, gestalten und agieren wir in innerer Verbundenheit durch das Donauwasser“, beschreibt Joachim Eckl seine Vision. Die 7-Tage-Schöpfung zwischen Inn und March, zwischen Passau und Bratislava, hat mehr als 300 Menschen am Donaustrom zusammengeführt, die sich an der sozialen Skulptur beteiligt haben. „Sie alle fungieren als Impulsgeber im Sinne der Donau-Schule“, weist Eckl auf diese Kunstströmung hin. Natur und Umwelt werden zum Resonanzraum der Innenwelt des Menschen.
Auftakt zum Brückenschlag
Die 7-Tage-Schöpfung war nur der Auftakt für ein viel größeres Vorhaben: den Brückenschlag Donauschöpfung im Jahr 2021, der eine Hommage an Europa sein soll. „Unser Ziel ist es seit Jahren, weder in gegenseitiger Abhängigkeit noch unabhängig voneinander, ein soziales Bild an der Donau zu verwirklichen und damit einen Impuls für die Donau zu geben“, beschreibt der Neufeldner, der weltweit als Kunstschaffender agiert. Beim Brückenschlag Donauschöpfung sollen entlang des gesamten Flusslaufes, vom Schwarzwald bis zum Mündung ins Schwarze Meer, Schöpfungsstellen eingerichtet werden.


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