Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MÖNCHDORF/WALDHAUSEN. Als OÖ Milchkönigin ist Michaela Zöchlinger aus Waldhausen Botschafterin für heimische Milch und Milchprodukte. Tips bat die „Majestät“ am Rande einer Berglandmilch-Sprengelversammlung in Mönchdorf zum Interview.

Selbst ein Milch-Fan: Milchkönigin Michaela (21) aus Waldhausen
Selbst ein Milch-Fan: Milchkönigin Michaela (21) aus Waldhausen

Ist es angesichts der Krise auf dem Milchmarkt schwieriger geworden, positive Stimmung für Milch aus OÖ zu machen?

Seit meiner Wahl im November 2015 ist es immer mein wichtigstes Ziel gewesen, Wertschätzung für das Produkt Milch zu erreichen, sie darf nicht als Massenware betrachtet werden. Das hat sich bisher nicht verändert.

Werden Sie bei ihren Auftritten oft auf die schwierige Lage der Milchbauern angesprochen?

Es wird deutlich, dass die Situation momentan angespannt ist. Aber meine Aufgabe ist es nicht, auf die Marktenwicklung einzugehen, sondern auf die positiven Aspekte. Ich will erreichen, dass Konsumenten Qualitätsmilchprodukte von heimischen Bauern kaufen und keine internationale Niedrigpreisware.

Haben Sie auch eine Botschaft an die Bauern und Bäuerinnen?

Ja, es ist mir wichtig, das Selbstbewusstsein der Bauern zu heben und positive Stimmung zu verbreiten. Die Erzeuger sollen sich bewusst werden, welche hochwertigen Produkte sie herstellen, und sie müssen diese auch ins Einkaufswagerl legen!

Wie können Sie Wertschätzung für heimische Milch erreichen?

Ich möchte der Milch ein Gesicht geben und erzähle gerne, wie viel Arbeit hinter Qualität steckt. Heimische Produkte zu kaufen bedeutet Wertschätzung für die Arbeit der Bauern. Die Landwirtschaft ist Kulturträger und Arbeitgeber, deshalb sollten die Bauern gerecht entlohnt werden.

Sie stammen von einem Milchviehbetrieb. Wollen Sie einmal selbst Bäuerin werden?

Ich habe in Elmberg in Nutztierhaltung und Ernährung maturiert, auf Milchviehbetrieben in Tirol und Finnland gearbeitet und war 16 Monate bei Berglandmilch tätig. Derzeit mache ich eine Physiotherapie-Ausbildung, aber es wäre mir nicht fremd, Bäuerin zu werden, zumal mein Freund ja auch Landwirt ist.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Der Bauernhof als Klassenzimmer: Lernen direkt in der Landwirtschaft

Der Bauernhof als Klassenzimmer: Lernen direkt in der Landwirtschaft

BEZIRK freistadt. Was wächst auf Feldern? Wie werden Tiere gehalten? Und wie gelangen Lebensmittel vom Bauernhof auf den Teller? Antworten auf ...

Tips - total regionalRegina Wiesinger
100 Jahre Krah: Ein Jahrhundert Tradition, Genuss und Gastfreundschaft

100 Jahre Krah: Ein Jahrhundert Tradition, Genuss und Gastfreundschaft

KEFERMARKT. Was 1926 mit einer kleinen Bäckerei in Kefermarkt begann, wird heute in vierter Generation weitergeführt. Zum 100-jährigen Bestehen ...

Tips - total regionalAnzeige
Neue Krabbelgruppe in Windhaag - Zubau beim Kindergarten wird am 5. September eröffnet 

Neue Krabbelgruppe in Windhaag - Zubau beim Kindergarten wird am 5. September eröffnet 

WINDHAAG. In Windhaag bei Freistadt wird die Kinderbetreuung ausgebaut. Am 5. September 2026, um 11 Uhr, wird der neue Zubau beim Kindergarten ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Fest der Volkskultur in Bad Zell

Fest der Volkskultur in Bad Zell

BAD ZELL. Von 18. bis 20. September steht Bad Zell ganz im Zeichen der oberösterreichischen Volkskultur. Unter dem Motto „Fest.Zaumhaltn“ ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Hallenbad Freistadt - Saisonstart zu Beginn der Herbstferien wird angestrebt

Hallenbad Freistadt - Saisonstart zu Beginn der Herbstferien wird angestrebt

FREISTADT. Nach erheblichen Schäden an der Bausubstanz des Freistädter Hallenbads soll der Betrieb nach notwendigen Sanierungsmaßnahmen wieder ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Schultaschensegnung in Freistadt 

Schultaschensegnung in Freistadt 

FREISTADT. Für einen guten Start ins neue Schuljahr und ein segensreiches Arbeitsjahr für alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene findet ...

Tips - total regionalMag. Michaela Maurer
Weitere Beiträge