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FREISTADT. Nach erheblichen Schäden an der Bausubstanz des Freistädter Hallenbads soll der Betrieb nach notwendigen Sanierungsmaßnahmen wieder aufgenommen werden – langfristig steht jedoch eine grundlegende Entscheidung über die Zukunft der rund 50 Jahre alten Anlage an. 

Seit 1979 ist das Freistädter Hallenbad ein wichtiger Ort für Schulen, Vereine und Familien aus der Region. (Foto: Stadtgemeinde Freistadt)

Im Zuge einer bautechnischen Überprüfung wurden am Freistädter Hallenbad erhebliche Schäden an der Bausubstanz festgestellt. Daraufhin beauftragte die Stadtgemeinde Freistadt ein umfassendes Betongutachten. Die Ergebnisse sowie eine erste fachliche Einschätzung des Statikers liegen nun vor. 

Hallenbadbetrieb wieder aufnehmen

Die gute Nachricht für die Badegäste: Der Hallenbadbetrieb kann nach Durchführung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen vorläufig wieder aufgenommen werden. Die Untersuchungen zeigen alters- und nutzungsbedingte Schäden an der Stahlbetonkonstruktion. Die Tragkonstruktion muss daher an mehreren Stellen in der Halle und im Keller ausgebessert und verstärkt werden. Die Arbeiten sollen im September starten.Bürgermeister Christian Gratzl zeigt sich zuversichtlich, dass die Einschränkungen möglichst kurz gehalten werden können: 

„Sicherheit hat oberste Priorität“ 

„Die Sicherheit unserer Badegäste und Mitarbeiter hat oberste Priorität. Wir setzen die notwendigen Sanierungsmaßnahmen rasch und konsequent um. Unser Ziel ist es, das Hallenbad so schnell wie möglich wieder für die Bevölkerung zu öffnen. Derzeit gehen wir davon aus, dass der Start der Hallenbadsaison zu Beginn der Herbstferien erfolgen kann“, sagt Gratzl. 

Mittelfristig umfassende Erneuerung notwendig 

Die Ergebnisse des Gutachtens machen zugleich deutlich, dass das mittlerweile rund 50 Jahre alte Hallenbad einen erheblichen und künftig weiter zunehmenden Sanierungsbedarf aufweist. Mit den nun erforderlichen Maßnahmen wird der vorläufige Weiterbetrieb ermöglicht, eine grundlegende Erneuerung des Gebäudes kann damit jedoch nicht erreicht werden. 

Die langfristige Zukunft des Hallenbades wird daher Gegenstand weiterer Überlegungen sein. Dabei werden sowohl eine Generalsanierung als auch ein Neubau und eine mögliche gemeinsame Lösung mit Gemeinden der Region zu prüfen sein.

Gemeinsam mit der Region umsetzen

Für Bürgermeister Christian Gratzl ist dabei klar, dass ein Projekt dieser Größenordnung nur gemeinsam mit der Region umgesetzt werden kann: „Das Freistädter Hallenbad ist eine wichtige Einrichtung für die gesamte Region. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine trainieren regelmäßig und Familien verbringen ihre Freizeit. Seine Zukunft kann nur gesichert werden, wenn wir als Region gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Während die Vorbereitungen für die Sanierungsarbeiten laufen, ist die Freibadsaison weiterhin in vollem Gange. Solange die Witterung es zulässt, bleibt das Freistädter Freibad für Besucher geöffnet. 


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