Abenteuerritt: Sieben Jahre im Sattel durch Nordamerika
MÖNCHDORF. 10.000 Kilometer hat Sonja Endlweber im Sattel zurückgelegt. Von ihrem spontanen Entschluss, ihre Management-Karriere für einen Abenteuerritt in den USA, in Kanada und Alaska aufzugeben, berichtet sie am Freitag, 16. Februar, in ihrem Multivisionsvortrag im Gasthahof Rameder.

„Da will ich mit“, dachte sich Sonja Endlweber, als sie 2006 von der Reise des Abenteuerreiters Günter Wamser erfuhr. Kurzentschlossen tauschte die Unternehmensberaterin Geld und Karriere gegen zwei Pferde und den Traum, nach Alaska zu reiten. Sieben Jahre war sie mit Wamser unterwegs.
Im Land der Grizzlys und Wölfe
In ihrem Vortrag erzählt die Reiterin von den Herausforderungen der Reise: Wie sie mit Reit- und Packpferden über steile Gebigspfade zogen, reißende Gletscherflüsse durchquerten, sich weglos durch den Busch schlugen und lernten, sich im Land der Grizzlybären zurechtzufinden. In ihrer Live-Reportage entführt Sonja Endlweber ihre Zuschauer dortin, wo der Westen Amerikas noch immer wild ist – ins Land der Cowboys, der Wölfe und Bären.
Treuer Weggefährte Pferd
Die Pferde öffnen den Abenteurreitern die Türen zu den Menschen. Ihnen verdanken sie viele herzliche Begegnungen mit Einheimischen und ihren liebenswerten Eigenarten, die das Wesen eines Landes ausmachen. Endlweber erzählt auch viel Persönliches: Warum sie ihre Stadtwohnung immer wieder gegen Zelt und Freiheit eintauschen würde, wie sie mit Ängsten und Zweifeln umgeht. Wie sie in jedem Misserfolg das Positive sucht – und wie es ist, als Frau in der Wildnis alleine unterwegs zu sein.
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