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MOLLN. Nach den Themen europäische Bürgerbewegungen, weiblicher Widerstand und Immigration war das Thema des diesjährigen Symposions wildheut' in Molln der Schutz des Lebensraumes in der Region.

Herbert Jungwirth (l.) im Gespräch mit Kulturvereinsobmann Eduard Sageder
  1 / 7   Herbert Jungwirth (l.) im Gespräch mit Kulturvereinsobmann Eduard Sageder

Die Symposion-Teilnehmer setzten sich aus erprobten Umwelt-Aktivisten (Zeitzeugen der vergangenen 30 Jahre), Wissenschaftern und sozial­geschichtlich motivierten Studenten der Johannes Kepler Uni Linz zusammen. Das Ergebnis: eine Geschichte der Öko-Region Nationalpark Kalkalpen. Die Ausstellung zum Thema und eine Landkarte aller Aktivitäten wies die Region als Kernland widerständiger Ökobewegungen Österreichs aus – mit Molln als einem Herzstück.

Spannender Erfahrungsaustausch

Ein spannender Erfahrungsaustausch mit Erinnerungen, Fakten und Visionen eines Kampfes um eine ökologisch schützenswerte Region brachte die Erkenntnis, dass das urösterreichische ,Floriani-Prinzip' zwar den unmittelbar Betroffenen hilft, aber nicht gegen aktuelle und künftige globale Bedrohungen der nächsten Generationen.

Umwelt hat in der aktuellen Gesellschaft an Bedeutung verloren

„Das Thema Umwelt hat in der aktuellen Gesellschaft an Bedeutung verloren wie z. B.: die jüngsten Wahlen aber auch internationale Medienanalysen bezeugen – dem müssen wir gegensteuern, das sind wir kommenden Generationen schuldig“, so Umweltdachverbandspräsident Franz Maier aus Molln.

Umwelt-Bewusstsein

Für die nächste Generation gab es ein besonderes Angebot. 15 Kinder beteiligten sich begeistert am ersten mini-wildheut' – einem bunten Mix von Rollen-Spielen, Spaß und erster Bühnenerfahrung. Theaterpädagogen weckten das Selbst- und Umwelt-Bewusstsein der 6- bis 14-jährigen Workshopteilnehmer. Spielerisch konnten diese ihre Kenntnis, Liebe und künftige Mitverantwortung zur Umwelt entdecken und präsentieren.


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