Rekord beim Friedenslicht-Marathon in Molln
MOLLN. Der diesjährige Friedenslicht-Marathon für Licht ins Dunkel in Molln, bei dem Michael aus Molln im Mittelpunkt stand, übertraf alle Erwartungen der Veranstalter.

Nach der feierlichen Lichtübergabe bei einer stimmungsvollen Andacht in der Michaelskapelle im Stift Kremsmünster machten sich die ersten Läufer auf den Weg Richtung Wartberg und weiter nach Kirchdorf. Bei einem Zwischenstopp im Bezirksalten- und Pflegeheim in Micheldorf warteten zahlreiche Bewohner auf das Licht aus Bethlehem. Nach Weihnachtsliedern und Erinnerungen an Weihnachten, vorgetragen von einer Bewohnerin und nach einer Labestelle ging es weiter in Richtung Steinwänd. Dort warteten bereits zahlreiche Sportler – so viele wie noch nie beim Mollner Friedenslicht-Marathon. Sie bildeten entlang des Radweges einen stimmungsvollen Lichterzug.
Mit Friedenslicht die Kerze in der großen Laterne entzündet
Pünktlich um 18 Uhr erreichte die Laufgruppe das Ortszentrum. Dort empfingen die Naturfreunde die Gäste mit heißem Punsch, Pofesen und allerlei Köstlichkeiten. Dann war es so weit, die Laufgruppe wurde sehr feierlich von den Bläsern des Musikvereines Molln empfangen. Die Läufer übergaben das Friedenslicht an Pfarrer Sebastian Schmidt und entzündeten die Kerze in der Laterne.
Zahlreiche Spendenschecks wurden übergeben – ein weiterer Rekord. Höhepunkt der Spendenaktion war die Bekanntgabe der vorläufigen Spendensumme.
Über 15.000 Euro gesammelt
Es sind bereits großartige 15.000 Euro zusammengekommen und es wird noch immer gesammelt. Das Spendenkonto ist noch bis Dienstag, 7. Jänner, geöffnet. „Das große Ziel, das wir uns im Sommer gesetzt haben, wird nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen“, freuen sich die Organisatoren Renate und Manfred Rettenegger: „Der Friedenslicht-Marathon ist in den Jahren wie eine Familie gewachsen, alle helfen und stehen zusammen. Heuer ganz besonders für unseren Michael. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft und bedanken uns im Namen des gesamten Teams bei allen Sponsoren, Unterstützern und privaten Spendern.“


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