Gerry Scharnböck verblüffte bereits Promis wie "Arnie", die Klitschkos, Beckenbauer oder Schweighöfer
MÜNZKIRCHEN. Seitdem er etwa 14 Jahre alt ist, ist Gerry Scharnböck fasziniert von der Zauberei. Damals hat er ein Zauberbuch entdeckt. „Vor allem hat mich dabei die Fingerfertigkeit, die für diese Kunststücke benötigt wird, beeindruckt“, so der Münzkirchner. Im Tips-Interview erzählt der Verblüffungskünstler von seinem Werdegang und welche Promis er schon im berühmten Stanglwirt verzaubert hat.

Tips: Welche Ausbildungen haben Sie im Bereich „Zauberei“ absolviert?
Gerry Scharnböck: Zu Beginn wollte ich eigentlich nur die Fingerfertigkeit erlernen. An einen Auftritt vor Publikum habe ich gar nicht gedacht. Meine Ausbildung erfolgte eigentlich nur über Zauberbücher. Damals war ich noch ziemlich auf mich alleine gestellt und hatte auch noch keine Verbindungen zu anderen Zauberkollegen. Nach rund fünf Jahren „autarker“ Zauberei habe ich dann Anschluss an einen Zauberverein in Linz gefunden. In weiterer Folge bestritt ich dann nationale und internationale Wettbewerbe.
Tips: Welche Erfolge haben Sie bei diesen Bewerben erzielt?
Scharnböck: Ich bin zweifacher österreichischer Staatsmeister, Europameister und Dritter bei der Weltmeisterschaft geworden, jeweils in der Sparte „Close-up“-Magie, das ist Zauberei bei Tisch beziehungsweise im kleinen Rahmen.
Tips: Wie kam es dazu, dass Sie Ihre Künste beim Stanglwirt zeigen?
Scharnböck: Im Jahr 2001 kam ich über eine Künstleragentur zum ersten Mal zum Stanglwirt nach Going in Tirol. Während des Abendessens habe ich dort für die Hotelgäste gezaubert. Dem Direktor hat es auf Anhieb so gut gefallen, dass er mich gleich wieder für Folgeauftritte engagiert hat. Daraus sind nun 15 Jahre geworden.
Tips: Welche Promis haben Sie bereits verblüfft?
Scharnböck: Franz Beckenbauer, Wladimir und Vitali Klitschko, Karl-Heinz Böhm, Michael Ballack, Oliver Kahn, Gerry Friedle „DJ Ötzi“, Heino, Arnold Schwarzenegger, Hansi Hinterseer, Jürgen Drews, Jean-Claude Juncker, Hermann Maier, Kai Pflaume, Verona Pooth, Gregor Schlierenzauer, Karl Schranz, Alfons Schuhbeck, Matthias Schweighöfer, Fritz Strobl, Ralf Möller, Thomas Morgenstern, Klaus Kröll, Peter Kraus oder Maria Höfl-Riesch, die Liste ist sehr lang. Für Franz Beckenbauer habe ich öfter gezaubert. Er hat mich dann auch zu seiner Hochzeit beim Stanglwirt engagiert und als er nach Salzburg gezogen ist, auch zu seiner „House-Warming“-Party. Wladimir Klitschko trainiert regelmäßig beim Stanglwirt. Für ihn ist sogar ein eigener Boxring dort aufgebaut. Wladimir ist ebenfalls Hobby-Zauberkünstler und hat mir auch schon mal einige Kunststücke vorgeführt.
Tips: Gibt es etwas, das Sie unbedingt noch erreichen möchten? Haben Sie ein besonderes Ziel vor Augen?
Scharnböck: Eigentlich bin ich mit dem zufrieden, wie es ist. Für Wettbewerbe habe ich aktuell keine Zeit, da ich sehr viele kommerzielle Auftritte habe. Aber wie heißt es so schön, „sag niemals nie“. Mein aktuelles Ziel ist es, die anstehenden Auftritte so gut wie möglich zu machen, die bestehenden Kunststücke zu verfeinern und natürlich meinem Repertoire neue Tricks hinzuzufügen.


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