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BEZIRK BRAUNAU/MUNDERFING. Ein neues Forschungsprojekt beschäftigt sich in den nächsten Monaten im Bezirk mit dem Ziel, den Menschen einen nachhaltigen und zufriedenen Lebensstil zu bieten und dabei gleichzeitig die Ressourcen zu schonen. Gemessen wird dazu der ökologische Fußabdruck.

Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Landwirtschaft, Bildung und Regionentwicklung wurde das neue Klimaprojekt in Munderfing vorgestellt. Foto: regioHelp

Mit „Ja zu Braunau!“ ist in Munderfing ein neues Klima-Forschungsprojekt vorgestellt worden, das es sich als Pilotprojekt zum Ziel gesetzt hat, das Zusammenspiel zwischen einem zufriedenen Lebensstil der Menschen und zugleich einem ressourcenschonenden und nachhaltigen Bezirk, der wirtschaftlich ein Erfolg ist, zu optimieren. Eine Projektgruppe in Munderfing, bestehend aus Vertretern von regioHelp und den Initiativen „planetYES“, „SERI“ sowie „Climate-KIC“, erarbeitet dabei eine zukunftsweisende Strategie für den gesamten Bezirk.

Gemeinsame Zukunftsstrategie entwickeln

„Wir möchten gemeinsam mit den Unternehmen, Gemeinden, Schulen und Bürgern aus der Region bis Ende 2019 eine Strategie entwickeln, wie der Bezirk sich auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereiten kann und vor allem auch auf die sich abzeichnenden Politiken so reagieren kann, dass es sich letztlich positiv für die Wirtschaft, Landwirtschaft und für die Menschen in der Region auswirkt“, erklärt Bettina Dreiseitl, Mitbegründerin von „planetYES“, das Projekt. Finanziert wird das Projekt von Climate-KIC, einer europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft.

Online-Befragung ermittelt ökologischen Fußabdruck

In einem ersten Schritt kann jeder ab sofort unter www.ja-zu-braunau.at in einer Online-Befragung, die in etwa zehn Minuten in Anspruch nimmt, seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen. Die Befragung läuft bis 20. Oktober und ist völlig anonym. Die Ergebnisse werden anschließend von Experten ausgewertet. In mehreren Projektschritten bis zum 20. Dezember werden danach konkrete Strategien für die Modellregion Braunau entwickelt.


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