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MUNDERFING. Künftig sollen die Volksschule und die Neue Mittelschule in Munderfing ein gemeinsames Schulzentrum bilden. Mit einem Ideenbüro wurden in den letzten Tagen Informationen und Anregungen für die Erstellung eines Konzepts gesammelt.

Foto: nonconform ideenwerkstatt
Foto: nonconform ideenwerkstatt

Die Idee, Volksschule und Neue Mittelschule zu einem gemeinsamen Schulcampus zusammenzufassen, schwirrt in Munderfing schon länger herum, erklärt Bürgermeister Martin Voggenberger. Im Rahmen eines notwendigen Neubaus der Volksschule kann diese nun umgesetzt werden. Künftig soll am Standort der Neuen Mittelschule, die ebenfalls saniert werden soll, das neue Schulzentrum entstehen. Eine Lösung, die auch das Land Oberösterreich als am sinnvollsten bewertete.

Bürgerbeteiligung

Um ein bestmögliches Konzept für die Schulgemeinschaft zu erstellen, wurde schon jetzt ein besonderes Beteiligungskonzept durchgeführt: die Ideenwerkstatt. Das Büro nonconform begleitete diese drei Tage lang und gestaltete Workshops mit Pädagogen, Präsentationen von Schülern sowie einen offenen Ideenstammtisch und ein offenes Ideenbüro. Ziel ist es, mit allen Interessierten und Beteiligten ein Konzept für die Schule der Zukunft zu entwickeln und die Grundlagen für die weitere Planung zu schaffen.

Wünsche der Schulleiter

Ihre Wünsche brachten auch die beiden Schulleiter ein. So erhofft sich Elfriede Stadlinger von der Volksschule etwa endlich mehr Platz und Hans Kastinger von der Neuen Mittelschule bessere Arbeitsbedingungen für die Lehrer.In ein bis zwei Monaten soll das Konzept fertiggestellt sein, auf dessen Grundlage anschließend ein Architekturwettbewerb ausgerufen wird. Der Baubeginn wird für 2024 angestrebt.


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