Starker Schneefall und Schneedruck in den Wäldern - Feuerwehren Natternbach und Tal im Dauereinsatz
NATTERNBACH. Der starke Schneefall und vor allem der viele Nassschnee führten vor allem in den nördlichen waldreichen Gebieten der Marktgemeinde zu Katastrophenszenarien. Zum Teil mehr als ein Meter Schnee stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.

Bürgermeister Josef Ruschak veranlasste in Abstimmung mit der Polizeiinspektion Neukirchen a.W. und dem Pflichtbereichskommandanten Michael Humer von der FF Natternbach aus Sicherheitsgründen zahlreiche Straßensperren. Kindergarten und Schule in Natternbach blieben geschlossen. Der Schultransport wäre durch die vielen Straßensperren und immer wieder durch Schneedruck umfallende Bäume zu gefährlich gewesen.
Im Dauereinsatz
Immer wieder mussten die Feuerwehren Natternbach und Tal von Samstag, 12.01. bis Montag, 14.01.2019 zur Herstellung und Wartung der Straßensperren, dem Freimachen von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume und zum Abschaufeln von Hausdächern ausrücken. Zum Glück haben durch einsetzendes Tauwetter und Regen mittlerweile die Bäume ihre weiße und gefährliche Fracht verloren. Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der Feuerwehren Natternbach und Tal konnte am Montag, 14. Jännjer, um 11:15 Uhr die Räumung und Freigabe aller im Gemeindegebiet von Natternbach gesperrten Straßen gemeldet werden.
Teilweise enorme Schäden
Der Schäden in den Wäldern durch Schneedruck ist zum Teil enorm. Nach dem Borkenkäferbefall in den letzten Monaten ein weiterer schwerer Schlag für die Forstwirte.
Sperren ignoriert
Bedenklich war, dass trotz deutlich gekennzeichneter Straßensperren immer wieder unvernünftige Leute Sperren umfahren haben. Sie haben sich dadurch nicht nur selbst in Gefahr gebracht, sondern auch die im Dauereinsatz stehenden Kräfte zusätzlich belastet. Hier wäre bei manchen Verkehrsteilnehmern in gewisses Umdenken mehr als notwendig.
Skibetrieb gesichert
Der Betrieb des Natternbacher Langlaufzentrums in Tal und des Schiliftes in Natternbach/Bernrad erscheint durch die Menge an Schnee für die nächsten Wochen gesichert.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden