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Zwei Gemeinden, zwei Länder, eine Seele: Brückenfest wurde zum verbindenden Erlebnis

Petra Hanner, 05.07.2018 15:30

NEBELBERG/WEGSCHEID. Zu einem verbindenden Fest bei Traumwetter wurde das Brückenfest zwischen Meßnerschlag in der bayerischen Gemeinde Wegscheid und Nebelberg.

  1 / 2   Mit den Festorganisatoren sowie Ehrengästen wurde beim reaktivierten alten Grenzbalken ein Erinnerungsbild anlässlich des Brückenfestes erstellt. V.li.n.re.: Josef Reischl, Michael Lorenz, Vbgm. Hans Scharinger, Bgm. Markus Steininger, 3. Bgm. Hans Fenzl, Pfarrer Gotthard Weiß, 1. Bgm. Josef Lamperstorfer, Friedrich Märzinger, 2. Bgm. Lothar Venus, Bgm. Franz Saxinger, Michaela Märzinger, Karin Reischl, Heinrich Pfoser. Foto: H. Pfoser

Gestartet wurde mit einer gemeinsamen Feldmesse am Waldesrand – direkt beim Grenzübergang Bayern/Österreich mit Freiluftambiente. Pfarrer Gotthard Weiß brachte die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Länder humorvoll auf den Punkt. Musikalisch gestaltet wurde die Messfeier von der „Sunniger-Musi“ mit der Schubertmesse.

Zu Mittag gab es schmackhafte bäuerliche Produkte aus Österreich und den Nachtisch gestalteten delikate Kuchen und Torten aus der bayerischen Küche. Die Kinder nützten die mit riesengroßen Jollystiften gestaltete Hüpfburg rege.

Grenzbalken reaktiviert

Spannung verbreitete das Schätzspiel, galt es doch, die Gesamtlänge der gemeinsamen Gemeindegrenze in Metern zu erraten. Gerhard Jell legte mit 7.242 Metern eine Punktlandung hin. Als Attraktion wurde der alte Grenzbalken – welcher im Jahre 1997 nach dem Schengen-Abkommen beseitigt wurde – für diesen Festnachmittag reaktiviert.

Eine Besonderheit und Herausforderung war das gemeinsame Gruppenfoto aller Festbesucher aus Meßnerschlag und Nebelberg, das sicherlich in die Chronik der Gemeinden eingehen wird. Das Organisationsteam  war unisono zufrieden: „Der Besucheransturm zeigte uns, dass wir mit dem gemeinsamen Fest direkt an der Staatsgrenze auf das richtige Thema gesetzt haben. Ein großer Dank an die vielen ehrenamtlichen Mithelfer, ohne die ein solch perfekter Festablauf nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre.“


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