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NEBELBERG. Die gesteigerte Nachfrage nach Oberaigner Produkten macht einen Ausbau des Firmensitzes in Nebelberg notwendig. Zwei Millionen Euro werden hier heuer investiert, wobei es eine Betriebserweiterung mit Umweltimpuls wird.

  1 / 2   Bürgermeister Markus Steininger (l.) und Geschäftsführer Georg Oberaigner arbeiten gemeinsam an der Zukunft von Nebelberg. Foto: Gahleitner

Auf 26 Hektar gewidmetem Betriebsbaugebiet steht der Antriebsspezialist Oberaigner - ausreichend Platz zum Ausbau ist somit auch in Zukunft vorhanden. Vorerst wird aber 700 m2 zusätzliche Lagerfläche errichtet, um die betriebsinternen Abläufe und den Materialfluss optimieren zu können. Außerdem wurde die Achsenmontage im Werk Nebelberg reaktiviert. „Wir wachsen auf allen Märkten weltweit und konnten den Umsatz um fast 30 Prozent steigern. Der Ausbau ist unbedingt notwendig, um die Kapazitäten zu schaffen“, berichtet Geschäftsführer Georg Oberaigner. Bereits im Vorjahr wurde für Forschungs- und Entwicklungszwecke eine Teststrecke mit Steigungsbahnen und Kies- und Sanddurchfahrten errichtet.

Photovoltaikanlage auf den Hallendächern

Mit dem aktuellen Ausbau, der bis Sommer abgeschlossen sein soll, werden die bestehenden 100 Arbeitsplätze abgesichert und auch neue geschaffen; gleichzeitig setzt Oberaigner einen Umweltimpuls: In einem Kooperationsprojekt mit einem Energie AG-Tochterunternehmen werden auf den Hallendächern Photovoltaikanlagen mit 400.000 kWh Jahresleistung installiert. „Diese decken rund 30 Prozent des gesamten Strombedarfs der Gemeinde Nebelberg“, zeigt der erfolgreiche Jungunternehmer auf. Die Entwicklung der Elektromobilität wird hier ebenfalls vorangetrieben.

Wichtig für Gemeinde

In der Gemeinde Nebelberg ist man verständlicherweise froh über dieses klare Bekenntnis zum Standort und man unterstützte die Expansion des innovativen Unternehmens durch unbürokratische Zusammenarbeit. Bürgermeister Markus Steininger sagt dazu: „Arbeitsplätze sind die Basis für eine lebendige Gemeinde. Und wir profitieren natürlich von der Kommunalsteuer. Der Ausbau passt zu unserer Entwicklungsstrategie hin zu einer modernen, innovativen Zukunftsgemeinde.“ Vielleicht könne die Firma Oberaigner auch beispielgebend für andere Betriebe sein, sich in Nebelberg anzusiedeln.


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