In der St. Anna-Kirche erklingen musikalische Raritäten
NEUFELDEN/STEINBRUCH. Liebhaber und Kenner der klassischen, historischen Musik wissen bereits seit langem, dass sie sich die Sonntage im Juli für die Konzerte in der St. Anna-Kirche in Steinbruch freihalten sollten. Auch heuer wird wieder ein Programm voller musikalischer Raritäten geboten.

Gustav Auzinger hat wie gewohnt ein interessantes Musikangebot zusammengestellt. Wobei er selbst am 28. Juli in die Orgeltasten greift. Genau 50 Jahre ist es nämlich her, dass er als junger Gymnasiast die einzigartige Orgel der Steinbruch-Kirche kennengelernt hat. „Daraus entstand eine innige Verbindung, die mein Leben, nicht nur in musikalischer Hinsicht, maßgeblich mitgeprägt hat“, erzählt Auzinger, der seither als Organist an der St. Anna-Kirche fungiert und auch die Restaurierung der Barockorgel initiiert hat. Das Orgelkonzert beginnt am 28. Juli, um 16 Uhr. Schon um 10 Uhr zelebriert Kaplan Antonius Grigic den Gottesdienst zum Patroziniumsfest. Musikalisch gestaltet wird dieser vom Volksmusikensemble DreiRath.
Historische Instrumente
Cembalo-, Orgel- und solistische Vokalmusik sind am 7. Juli von Martin Riccabona und Susanne Thielemann zu hören; am 14. Juli lässt Stefano Bet insgesamt sechs historische Flöten (Block-, Traversflöte und das folkloristische Piffero) erklingen; und am 21. Juli folgt ein Konzert mit historischer Naturtrompete (Damaris Richerts) und Orgel (Tena Novosel).


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