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NEUHOFEN. Eine berührende Aktion läuft derzeit in der Marktgemeinde Neuhofen: Über Facebook und WhatsApp sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, eine persönliche Mutmach-Botschaft für einen älteren Menschen im Ort zu verfassen.

Sabine Wurzenberger und ihre Tochter beim Aufgeben der Botschaften Foto: privat
  1 / 2   Sabine Wurzenberger und ihre Tochter beim Aufgeben der Botschaften Foto: privat

Viele ältere Menschen sind in diesen Tagen wegen der Corona Krise sehr allein. Kein Plaudern beim Einkaufen, kein Besuch von Freunden oder Familie und oftmals keine Vernetzung über soziale Medien. Um den älteren Menschen im Ort Mut zu machen und Trost zu spenden, sollen nun viele „Mutmach-Botschaften“ im örtlichen Gemeindepostkasten landen. Diese werden dann von einem engagierten Team an ältere, einsame Menschen im Ort übermittelt. „So eine Mutmach-Botschaft kann aus ein paar Zeilen bestehen, aus einem selbst gemalten Bild, einem langen Brief, da kann jeder mitmachen“, erklärt Sabine Wurzenberger, die das Projekt in Neuhofen initiiert hat. „Dass wir das als Gemeinde unterstützen, war uns sofort klar“, sind sich SP-Vizebürgermeisterin Gertraud Eckerstorfer, Petra Baumgartner, Fraktionsobfrau der ÖVP, und Karin Chalupar von den Grünen Neuhofen einig. Auch die Pfarre arbeitet im Projekt mit. „Wir suchen ja auch unterschiedlichste Wege, wie wir unsere ältere Bevölkerung jetzt erreichen können“, so Maria Patzalt vom Pfarrgemeinderat Neuhofen. „Wir hoffen, dass wir vielen älteren Menschen im Pflegeheim, im Betreubaren Wohnen und auch zuhause eine Nachricht zukommen lassen können“, meint Sabine Wurzenberger und freut sich auf viele Mutmach-Botschaften aus der Bevölkerung.


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