Neuer Finanzplan gibt Hoffnung für gemeinsames Altstoffsammelzentrum
Ein neues Angebot zur Mitfinanzierung des Grundstückes für ein gemeinsames Altstoffsammelzentrum haben die Gemeinden Allhaming, Eggendorf, Kematen und Piberbach der Gemeinde Neuhofen unterbreitet. 170.000 Euro sollen so aufgestellt werden, das Grundstück kostet über 350.000 Euro.

Keine Einigung gibt es seit fünf Jahren über die Finanzierung eines neuen Sammelzentrums im Kremstal (Tips berichtete). Nun gibt es Licht am Ende des Tunnels. Nachdem Neuhofens Bürgermeister Günter Engertsberger damit gedroht hat, dann eben das alte Sammelzentrum weiter zu verwenden – aber nur für die Neuhofener Bevölkerung –, kommt Bewegung in die Sache. Statt eines Zahlungsschlüssels nach Einkommenszahl gibt es nun den Vorschlag eines fixen Finanzierungsbeitrages: Allhaming will 30.000 Euro zahlen, Eggendorf 20.000, Kematen 80.000 und Piberbach 40.000 Euro (Die Gemeinderatsbeschlüsse dafür stehen noch aus). Somit übernehmen die umliegenden Gemeinden knapp 47 Prozent der Gesamtkosten. „Allerdings steht im Vertrag inklusive Nebenkosten. Wie hoch die sind, lasse ich gerade ermitteln. Erst dann kann ich dem Beschluss zustimmen“, so Engertsberger. Er zeigt sich aber zuversichtlich: „Ob wir jetzt fünf Prozent mehr oder weniger zahlen, darum geht es mir ja nicht. Ich hoffe sehr, dass das was wird.“ Dennoch wurde neben dem Dringlichkeitsantrag der ÖVP zu dieser Finanzierungslösung auch noch ein anderer Antrag im Gemeinderat beschlossen: Ein Grundsatzbeschluss zur Kündigung des Vertrages mit dem Bezirksabfallverband. Diese Kündigung wäre nötig, wenn es zu keiner Lösung kommt und die Gemeinde Neuhofen das ASZ nur für die Neuhofener zur Verfügung stellen will.


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