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NEUMARKT. Anna Hackl ist die letzte Zeitzeugin der Mühlviertler Hasenjagd. Am Donnerstag, 18. Oktober, wird sie auf Einladung des Kulturvereins RamlWirt und des Pensionistenverbands  in der Aula der neuen Mittelschulein erzählen, wie ihre Mutter zwei aus dem KZ Mauthausen geflüchtete Russen bis Kriegsende versteckt hat. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Anna Hackl wird nicht müde, von ihren Erlebnissen des Jahres 1945 zu berichten, als ihre Mutter unter Einsatz ihres eigenen Lebens zwei sowjetische Soldaten auf ihrem Hof versteckte und ihnen so das Leben rettete. Foto: privat

Mariä Lichtmess 1945. Rund 500 sowjetische Soldaten brechen aus dem KZ Mauthausen aus. Die SS ruft zur Hatz auf. Nur 19 der Geflüchteten kommen mit dem Leben davon. Zwei jener Soldaten wurden von Anna Hackls Mutter bis zum Ende des Krieges versteckt. Hätte man sie entdeckt, wäre die Familie wohl selbst ermordet worden. Anna ist zu dieser Zeit erst 13 Jahre alt. Die letzte Zeitzeugin der Mühlviertler Hasenjagd erzählt von dieser besonderen Zeit und darüber, wie selbstverständlich für sie die mutige Entscheidung ihrer Mutter stets war. Der Eintritt ist frei.


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