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Mühlstein-Rallye: Martin Rossgatterer aus Neumarkt nach Aufholjagd auf Platz vier

Mag. Susanne Überegger, 13.08.2018 15:38

NEUMARKT. Bei sommerlich heißen Termperaturen legte Martin Roßgatterer aus Neumarkt gemeinsam mit seinem Schwager Andreas Thauerböck bei der 2. Auflage der Perger Mühlstein-Rallye sensationelle Zeiten hin und bewies trotz technischen Stolpersteinen sportliche Ausdauer - Platz 4. Sieger wurde Simon Wagner aus Mauthausen.   

4. Gesamtplatz und überlegener Klassensieg für Martin Rossgatterer Foto: Daniel Fessl
  1 / 3   4. Gesamtplatz und überlegener Klassensieg für Martin Rossgatterer Foto: Daniel Fessl

Voller Motivation und Tatendrang startete der Neumarkter mit dem von der Firma Race Rent Austria angemieteten Mitsubishi Lance Evo VII in die 1. Sonderprüfung in Naarn.

Ein dort eingefahrener 11. Platz war für den willensstarken Rossi ganz und gar nicht zufriedenstellend, weshalb im anschließenden Regrouping angeregt über mögliche Veränderungen am Auto diskutiert wurde.

Man kam letztendlich zu dem Entschluss, den Reifenhersteller zu wechseln. Der Mitstreiter Johannes Käferböck bewies durch sein Angebot, Reifen zur Verfügung zu stellen, den Gemeinschaftsgedanken im Motorsport.

Mit den neuen Pneus und überraschend gutem Grip ging es in die Sonderprüfung 2. Doch nach rund drei gefahrenen Kilometern brach eine Halbachse des doch schon in die Jahre gekommenen Mitsubishis.Trotzdem belegte Roßgatterer den 8. Platz. Im langen Service galt es dann, dass Einsatzauto zu reparieren und auf Vordermann zu bringen.

Trotz den Stolpersteinen behielt der Rennfahrer seinen Fokus: Der darauffolgende 20 Kilometer lange Rundkurs in Sonderprüfung 3, der sehr selektiv war, verlangte nicht nur fahrerisches Können, sondern vor allem körperliche Fitness.

Von Platz neun auf Platz vier

Genau hier begann die Aufholjagd von Martin Rossgatterer: Er fuhr bei Sonderprüfung 3 und 4 4. Zeiten und war somit schnellster Nicht-R5. Dadurch rutschte er von Platz 9 des Gesamtklassment auf Platz 4.

Das Resümee der fünftenselbst gefahreren Rallye des ursprünglichen Co-Piloten Roßgatterer: „Bester Nicht-R5 und überlegener Klassensieger machen Lust auf weitere Projekte hinter dem Lenkrad. Wie man bei der Mühlstein-Rallye sehen konnte, stehen der persönliche Ehrgeiz und die Freude am Motorsport trotz dem einen oder anderen Hindernis immer im Vordergrund.“

Sieger heißt Simon Wagner

Sieger der 2. Perger Mühlstein Rallye wurde Simon Wagner (25) aus Mauthausen im Skoda Fabia R5. Gestärkt durch den Erfolg beim Auftritt in der Heimat geht es für Simon Wagner bereits in der übernächsten Woche bei der Baum Rallye in Zlin wieder um Punkte für die Junior Rallye Europameisterschaft für Fahrer unter 27. Mit am Start in Tschechien ist auch Bruder Julian Wagner, der bei der Barum Rallye nicht nur die tschechische 2-WD Meisterschaft für sich entscheiden will, sondern auch den Vergleich mit den schnellsten Junioren Europas sucht.

Franz Panhofer Gesamtsieger beiden Historischen Fahrzeugen

Als „gelungen“ bezeichnete Franz Panhofer sein Abschneiden bei der 2. Perger Mühlstein Rallye. Mit Kopilot Christian Baier, der erstmals mit Panhofer im Cockpit, kam der Betriebsleiter von Toyota Mitterbauer in Perg auf den 24. Gesamtplatz (51 Teams im Ziel/Sieger: Simon Wagner Skoda R5) und sicherte sich mit seinem Toyota Corolla Coupe AE86 neben dem Klassensieg auch den Gesamtsieg bei den Historischen Fahrzeugen (zwölf gewertete Teams).


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