Nach 15 Jahren ist das Inkoba-Gebiet in Niederkappel vollständig bebaut
NIEDERKAPPEL. Das acht Hektar große Betriebsareal des regionalen Wirtschaftsverbandes Donau-Ameisberg ist vollständig bebaut. Jetzt wird in die Erweiterung der Fläche investiert.

Bei der Verbandsversammlung berichtete Obmann Bgm. Josef Wögerbauer, dass drei Firmen ihren Standort am Gewerbepark in der Gemeinde Niederkappel errichtet haben, zwei Unternehmen werden noch im ersten Halbjahr 2019 ihren Betrieb aufnehmen. „Dadurch bleiben 100 Arbeitsplätze in der Region bzw. wurden teilweise neu geschaffen“, freut sich Niederkappels Bürgermeister.
Asphaltierungsarbeiten für Erweiterung folgen
Für die Erweiterung der Erschließung hat der Verband im Vorjahr rund 119.000 Euro investiert. Im Frühjahr werden die restlichen Asphaltierungsarbeiten ausgeführt. Seit 2009 profitieren die Verbandsgemeinden vom Kommunalsteueraufkommen.
15 erfolgreiche Jahre
Der regionale Wirtschaftsverband wurde 2004 gegründet. Dem damaligen Bürgermeisters Rudolf Kehrer ist es zu verdanken, dass sich die acht Gemeinden Lembach, Hörbich, Hofkirchen, Neustift, Niederkappel, Oberkappel, Pfarrkirchen und Putzleinsdorf zusammenschlossen haben, um gemeinsam die Infrastruktur für das Betriebsareal zu schaffen. Intensive fachliche Unterstützung erhält der Verband durch Business Upper Austria Projektmanagerin Klara Wagner und Harald Jarzombeck.
Bei der Verbandsversammlung appellierte auch Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Herbert Mairhofer an die Verbandsgemeinden, gemeinsam Ziele voranzutreiben, um die Abwanderung im Bezirk Rohrbach zu stoppen. Er gab einen interessanten Überblick über die wirtschaftliche und demografische Entwicklung des Bezirkes.


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