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Platz sieben beim "Camí de Cavalls 360º"-Rennen für Kaufmann und Sönke

Leserartikel Julia Karner, 13.03.2019 08:47

NIEDERNEUKIRCHEN/MENORCA. In einem Trailrunning-Magazin entdeckte der Mountainbiker Lukas Kaufmann einen Bewerb, den er unbedingt mitfahren wollte. Gesagt getan, schon saß der Niederneukirchner im Flieger nach Menorca zum „Camí de Cavalls 360º“.

Fotos: yourepics.com
  1 / 2   Fotos: yourepics.com

So startete am Freitag, 8. März, die Rennsaison 2019 für Lukas Kaufmann direkt am Meer bei Sonnenaufgang und traumhaften Wetter. Nach einen kurzen flachen Stück ging es direkt auf den Camí de Cavalls-Wanderweg und dieser zeigte seine Zähne. „Ich wurde mit meinen Hardtail ordentlich durchgerüttelt und mein Teampartner Sönke Wegner schrie mich zum ersten Mal an: ,Finger weg von der Bremse und immer weiter treten!' Diesen Satz sollte ich in den kommenden Tagen noch gefühlte 1000 Mal hören“, erzählt Kaufmann. Das Team verlor Platz um Platz, da Kaufmann mit den extrem steinigen Gelände nicht zurechtkam. Eine Ideallinie gab es nicht, weil überall Steine im Weg waren. Nach etwa 15 Kilometer Quälerei war das schlimmste der ersten Etappe überstanden, es wurde etwas angenehmer zum Fahren und als dann ein schnelles-hügeliges Teilstück kam, holten die beiden ein Team nach dem anderen wieder ein. „Wegen eines technisches Problem an meinen Bike verloren wir dann aber nicht nur 25 Minuten, sondern auch einige Platzierungen. Ich konnte meinen Teampartner motivieren und so holten wir auf den letzten 13 Kilometer der insgesamt 62 Kilometer langen ersten Etappe noch einige Teams ein“, so Kaufmann. Das Ziel nach der ersten Etappe erreichten Kaufmann und Sönke als 16. Team.

Etappe Zwei

Die zweite Etappe sollte jedoch nicht leichter werden, eher schlimmer. Nach einigen wertvollen Tipps von Sönke ging es bei Kaiserwetter direkt am Meer los und wieder ging es nach einem kurzen schnellen Stück direkt in die „Fels-Wüste“. „Es war nicht immer lustig, aber da ich von Anfang an dieses Rennen als Training sah, war ich froh, dass Sönke mir alles abverlangte“, sagt Kaufmann. Schlussendlich erreichten sie als 5. Team, nur ganz knapp hinter den vierten, das Ziel der Königsetappe mit 67 Kilometern.

Die letzte Etappe

Die dritte Etappe sollt nicht mehr so anspruchsvoll werden. Für die beiden Mountainbiker hieß es nun „volle Atacke“. Diese Einstellung zogen sie von Anfang bis zum Schluss durch und so konnten sie die letzten, 52 Kilometer lange Etappe als zweites Team beenden. In der Gesamtwertung erreichten sie somit noch den 7. Platz von insgesamt 50 internationalen Teams. Auf eine Top5 Platzierung fehlten nur zwei Minuten. „Eine tolle Leistung. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir auf der ersten Etappe sehr viel sinnlose Zeit verloren und wir insgesamt über 180 Kilometer mit mehr als 3100 Höhenmeter entlang der Küste von Menorca zurücklegten“, resümiert Kaufmann.


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