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Leserartikel Julia Karner, 12.06.2019 11:53

NIEDERNEUKIRCHEN. Jedes Jahr steht am Pfingstsonntag ein ganz besonderes Event am Plan von Mountainbiker Lukas Kaufmann: der Granitmarathon, ein Aushängeschild unter den Marathons in Österreich.

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„Meiner Meinung nach, gleich nach der Salzkammergut Trophy, die beste Veranstaltung in Österreich“, sagz der Niederneukirchner Lukas Kaufmann. “Jedes Jahr gibt es eine anspruchsvolle Strecke, ein tolles Rahmenprogramm, traumhafte Pasta im Ziel, viele Zuseher entlang der Strecke und eine perfekte Organisation. In meinen Jugendjahren durfte ich die kurze Marathon-Strecke ein paar Mal gewinnen und war auch schon bei den Nachwuchsbewerben immer wieder mit dabei. Deshalb freut es mich riesig, dass ich heuer mein bisher bestes Ergebnis auf der Extrem-Strecke einfahren konnte.“

Die Strecke

Die 90 Kilometer mit 3100 Höhenmeter sind auf eine 60 und eine 30 Kilometer Runde aufgeteilt. Die Strecke ist ein ständiges auf und ab. Pünktlich um 9 Uhr starteten über 100 Teilnehmer. Kaufmann erwischte einen guten Start und fühlte sich die ersten 30 Kilometer richtig gut und lag auf Position 4. „Danach kam ein kleiner Einbruch und ich wurde von zwei Verfolgern eingeholt. Ich konnte ihnen folgen und merkte speziell in den Anstiegen, dass ich noch gute Beine hatte“, so Lukas. Nach etwa 55 Kilometern zerteilte sich die dreier Gruppe erneut und sie kämpften alleine weiter. Nach 4 Stunden und 25 Minuten fuhr Lukas Kaufmann überglücklich als 5. über die Ziellinie. Dies bedeutete den 3. Platz in der Elite-Marathon Landesmeisterschaft und auch den 3. Rang in seiner Altersklasse der 20- bis 30-Jährigen.


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