Dorothea Rammerstorfer: Im Einsatz für all jene, die es nicht so gut erwischt haben

Sebastian Wallner Sebastian Wallner, Tips Redaktion, 11.09.2019 09:00 Uhr

NIEDERWALDKIRCHEN. Dass sie schon 81 Jahre alt ist, merkt man Dorothea Rammerstorfer wirklich nicht an. Und nach einer Bandscheibenoperation kann sie auch endlich wieder das machen, was sie am liebsten macht: helfen.

„Ich verkaufe auf Floh- und Handarbeitsmärkten verschiedenste Sachen und spende das erwirtschaftete Geld an Hilfsorganisationen. Die meisten Gegenstände bekomme ich von Haushaltsauflösungen. Dinge von denen ich glaube, dass man sie verkaufen kann, nehme ich mit, renoviere sie und biete sie auf Märkten an. Wenn also jemand gerade einen Haushalt auflösen muss oder Dachbodenschätze hat, die er nicht mehr braucht, dann immer her damit.“

Für ihren Einsatz ist die Niederwaldkirchnerin weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Zuletzt war wegen den erwähnten Bandscheibenproblemen aber zwei Jahre Pause. „Jetzt geht's wieder, die Schmerzen halten sie sehr in Grenzen.“

Langjähriger Einsatz

Begonnen hat Rammerstorfers soziales Engagement vor fast 30 Jahren. „Damals sind erstmals Kinder aus Tschernobyl zur Erholung zu uns nach Niederwaldkirchen gekommen. Gemeinsam mit der Frauenbewegung und vielen Helfern habe ich die Kleinen an Gastfamilien in der Umgebung vermittelt. Außerdem hat die Übersetzerin der Caritas bei mir geschlafen. Die Kinder konnten nur ein paar Worte deutsch, das Essen war ihnen fremd und einige wollten sich die Wäsche nicht in der Waschmaschine wachsen lassen, weil sie so ein Gerät nicht gekannt haben. Sie hatten Angst, dass sie ihre Kleider nicht wieder bekommen. Nach sieben oder acht Tagen hat sich, dank der Übersetzerin aber alles zum guten gewendet.“

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