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NIEDERWALDKIRCHEN. Die jungen Judokas des UJZ Mühlviertel sind über sich hinausgewachsen: Im Titelkampf des Final Fours in Niederwaldkirchen setzten sie sich gegen Union Kirchham unerwartet klar mit 11:5 durch. Bei dem Wettbewerb kam es aber auch zu einem Eklat.

Die UJZ Mühlviertel jubelt über den Meistertitel. Foto: Christian Fidler
  1 / 2   Die UJZ Mühlviertel jubelt über den Meistertitel. Foto: Christian Fidler

Die Einser-Mannschaft des UJZ konnte sich vor eigenem Publikum den Meistertitel sichern. Der Grunddurchgangssieger setzte sich im Halbfinale im vereinsinternen Duell gegen UJZ II glatt mit 16:0 durch. Das sparte Kraft und Nerven für den Titelkampf gegen die Union Kirchham, der mit 11:5 überraschend deutlich an den Gastgeber ging. „Da sind einige über sich selbst hinausgewachsen“, war Trainerin Marianne Reiter stolz auf ihre Schützlinge. Dass sogar einige Bundesliga-Kämpfer zuschauten und anfeuerten (Driton Shala an der Trommel), verlieh den Youngsters offenbar Flügel.

Reiter nutzte die Gelegenheit und feierte im Anschluss mit den beiden Teams sowie jenen Kämpfern, die bei den österreichischen Schülermannschaftsmeisterschaften zuletzt zwei Silberne mit nach Hause brachten, die erfolgreiche Saison.

Zu junge Kämpfer im Einsatz

Dass es am Sonntag in Niederwaldkirchen mitunter ein wenig turbulent herging lag auch an einer Täuschung, die dank einer wachsamen Kämpfer-Mama entdeckt wurde: Reichraming war mit drei zu jungen und damit nicht einsatzberechtigten Athleten angetreten. Deshalb zog Kirchham, und nicht das im Halbfinale siegreiche Reichraming ins Finale ein.


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