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NUSSDORF. Tödliche Schnittverletzungen hat eine Mutter ihrem neunjährigen Sohn zugefügt. Nach immer herrscht Rätselraten über das Motiv, das zu der schrecklichen Bluttat führte.

Die Polizei hat die Spurensicherung im Haus in der Ortschaft Reith mittlerweile abgeschlossen. Foto: Fotokerschi.at/Kerschbaummayr

Die 38-jährige Frau liegt noch in einem Krankenhaus in Salzburg, befindet sich aber nicht mehr in Lebensgefahr. „Wir warten noch auf die Überstellung in die Justizanzalt Wels und dann, ob wir grünes Licht für die Einvernahme bekommen“, so Gisbert Windischhofer, Sprecher des Landeskriminalamtes im Gespräch mit der Vöcklabrucker Tips. Für die Beamten ist der Fall aber klar: Dem Sohn wurden gewaltsam mit einem Messer tödliche Verletzungen im rechten Unterarm zugefügt. Die Ermittlungsergebnisse würden sich auch mit dem Obduktionsergebnis decken.

Auf ähnliche Weise habe die Frau dann auch versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Sie wurde aber von ihrer eigenen Mutter bzw. Oma des Sohnes, die gegenüber wohnt, noch lebend gefunden. Die schwer verletzte Frau wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Salzburg geflogen.

Die Polizei hat die Spurensicherung bereits abgeschlossen. Hinweise auf das Motiv für die Tat, wie etwa einen Abschiedsbrief oder ähnliches wurden nicht gefunden. Ob eine psychische Erkrankung vorliege, müssten nun die Mediziner feststellen. „Ein Beziehungsdrama schließe ich aber von vornherein kategorisch aus“, so Windischhofer.


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