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OBERNBERG. Zwei Jahre hat sich das Team Geschichte der Neuen Mittelschule Obernberg Zeit genommen, um die Lebensgeschichten von alten Menschen aus ihrem Lebensumfeld professionell zu erforschen, zu hinterfragen und niederzuschreiben. Zusammen mit lokalen Historikern, die über denselben Zeithorizont (1918 bis 1965) forschten, ergibt das nun das Buch „Grenzland Obernberg 1918-1965. Am Mittwoch, 30. Mai, ab 19.30 Uhr wird das Buch im Kunsthaus Obernberg präsentiert.

Die Aufnahme zeigt den Damm aus dem Jahr 1940.
  1 / 3   Die Aufnahme zeigt den Damm aus dem Jahr 1940.

Auf 250 Seiten wird die Geschichte von Obernberg und der Anrainergemeinden Reichersberg, St.Georgen, Kirchdorf und Antiesenhofen dargestellt.

Zahlreiche historische Beiträge

Es gibt unter anderem Beiträge zum Kriegsende 1945 an der Innlinie (Renato Schirer), über die Frühzeit des Nationalsozialismus im Grenzland und die Opfer der NS-Zeit in Obernberg und im Grenzland (Hannes Eichsteininger), über Schicksale der NS-Zeit (Christine Lindenthaler). Darüber hinaus wird die Geschichte des Stiftes Reichersberg von 1920-1965 dargestellt (Johannes Putzinger), der Frage nachgegangen, wie sich das Stauwerk Obernberg auf die Vögelpopulation ausgewirkt hat (Karl Billinger), oder überhaupt die Geschichte des Grenzlandes am Inn beleuchtet (Ilse Unger). Etliche kleinere Artikel, etwa über die letzte Obernberger Brauerei, das Gausängerfest 1937 in St. Georgen etc. runden das Angebot ab. Zu den Gemeinden Antiesenhofen, Reichersberg, Kirchdorf, Obernberg und St. Georgen gibt es gut recherchierte, längere Überblicksartikel sowie einen umfassenden Fototeil. Ein dritter Teil des Buches sind die rund vierzig Zeitzeugengespräche, welche Schüler der NMS Obernberg mit älteren Bürgern der fünf Gemeinden geführt haben. Am Mittwoch, 30. Mai, ab 19.30 Uhr wird das Buch im Kunsthaus Obernberg präsentiert.


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