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HELLMONSÖDT/Oberneukirchen. Nicht nur die Missachtung der Leinenpflicht sorgt in einigen Gemeinden immer wieder für Ärger. Gerade im Winter wird auch der herumliegende Hundekot besonders sichtbar. Dabei gäbe es klare Regeln, die ein gemeinsames Zusammenleben erleichtern.

Hundehalter sind in Oberösterreich dazu verpflichtet, den Hundekot zu beseitigen. Foto: Volker Weihbold

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren, das ist unbestritten. Doch mit der Haltung des geliebten Vierbeiners sind auch immer Pflichten für den Halter verbunden. Zentrales Thema: die Leinenpflicht sowie die Verantwortung des Halters dafür, die Exkremente seines Hundes auch wegzuräumen. Dementsprechende Regelungen wurden dafür auch im oberösterreichischen Hundehaltegesetz verankert. Gerade hier gibt es aber oftmals Probleme, weil sich nicht jeder an diese Regeln hält.

Diese Problematik kennt auch Jürgen Wiederstein, Bürgermeister der Gemeinde Hellmonsödt. Die Gemeinde nahe Linz, in der 85 Hunde gemeldet sind, ist als Naherholungsgebiet ein beliebtes Ausflugsziel und wird regelmäßig von zahlreichen Spaziergängern besucht. Vor allem die Försterstraße ist als Spazierweg für Mensch samt Vierbeiner bekannt. Freilaufende Hunde und herumliegender Kot würden hier für unangenehme Zwischenfälle sorgen, erzählt Wiederstein. Gerade die angrenzenden Landwirte, aber auch die Bevölkerung stören sich an dieser Situation. Beschwerden gäbe es auch von Seiten der Jägerschaft, da freilaufende Hunde das Wild aufscheuchen würden. Allein im vergangenen Jahr bemerkte der Bürgermeister einen Anstieg der Anzeigen wegen freilaufender Hunde.

Neun Sackerlspender

Gerade was die Hundekot-Thematik betrifft, versucht die Gemeinde dem entgegenzuwirken. Insgesamt neun Hundekotsackerl- Spender gibt es in Hellmonsödt. „Die Sackerl werden schon auch angenommen, aber es gibt halt leider schwarze Schafe, die sich nicht daran halten“, so der Bürgermeister.

Oberneukirchen setzt auf Erinnerungsschreiben

Auch in Oberneukirchen kennt man die Situation. Auch hier versucht man, das Bewusstsein für diese Regeln zu schärfen: Dazu gehören sowohl die Sackerlspender als auch Erinnerungsschreiben im Gemeindeblatt. 175 Hunde gibt es in der Gemeinde, allein im Ortsgebiet stehen den Haltern dieser acht Sackerl-Spender zur Verfügung. Zusammen mit jenen aus Waxenberg und Traberg sind es zwölf.“Hunde sind treue Gefährten für viele Menschen. Wichtig ist das Einhalten der Spielregeln, beispielsweise Hundesackerl und Leinenpflicht und die gegenseitige Rücksichtnahme. Als Gemeinden unterstützen wir diesen Ausgleich und informieren aktiv darüber“, sagt Bürgermeister Josef Rathgeb.


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