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OBERTRAUN. Ein 54-Jähriger sowie zwei Begleiter stiegen am 16. April über den Randkluftanstieg vom Hohen Dachstein ab. Dabei rutschte der 54-jährige Grazer 50 Meter unterhalb des Gipfelsab und erlitt schwere Verletzungen.

Der Mann stürzte über Felsabsätze und schneebedeckte Felsbänder 200 Meter zum Wandfuß ab. Der schwer Verletzte wurde von Alpinisten, sowie von seinen Begleitern erstversorgt. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christophorus 14, sowie ein Hubschrauber des BMI, Flugeinsatzstelle Linz konnten wegen des starken Windes keine Bergungsmaßnahmen am Unfallort vornehmen. Die Bereitschaftsmannschaft des Bergrettungsdienstes Ramsau am Dachstein, der Notarzt und Flugretter des Rettungshubschraubers, sowie ein Alpinpolizist der Alpinpolizei Liezen wurden zum Hallstättergletscher geflogen. Ein Pistengerät der Dachsteinseilbahn brachte sie in die Nähe des Unfallortes, von wo aus sie zu Fuß zum Verunfallten aufstiegen. Nach der Erstversorgung wurde der 54-Jährige mit einer Trage abgeseilt, vom Pistengerät übernommen und zum Hubschrauber Christophorus 14 gefahren. Der Verunfallte wurde in das Krankenhaus nach Schladming geflogen.


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