20 Jahre Gut Aiderbichl Deggendorf: 1.000 Gäste feiern mit
BAYERN. Rund 300 Tiere haben auf Gut Aiderbichl Deggendorf ein Zuhause auf Lebenszeit. Zum 20-jährigen Bestehen kamen am Welttierschutztag mehr als 1.000 Besucher – sogar Manuel Neuer schickte Glückwünsche.

Seit 2006 gehört Gut Aiderbichl Deggendorf zur Tierschutzgemeinschaft Gut Aiderbichl. Zwei Jahrzehnte später leben rund 300 Tiere auf dem Begegnungshof. Das Jubiläum wurde nun am Welttierschutztag mit mehr als 1.000 Gästen gefeiert.
Rund 300 Tiere leben auf dem Hof
Begonnen hatte die Geschichte vor 20 Jahren mit der Übernahme des ehemaligen Hofes der Dr.-Hatto-Egerer-Stiftung. Seither entwickelte sich der Standort zu einem festen Bestandteil von Gut Aiderbichl. Tiere in Not sollen hier ein dauerhaftes und sicheres Zuhause finden.
„20 Jahre Gut Aiderbichl Deggendorf bedeuten vor allem 20 Jahre Verantwortung für Tiere in Not. Es war wunderschön zu sehen, wie viele Menschen diesen besonderen Tag mit uns gefeiert haben“, sagt Gutsleiter Benedikt Gruber.
Beim Jubiläumsfest konnten die Besucher bei kostenlosen Führungen und Filmvorträgen mehr über die Arbeit und die Geschichten der Tiere erfahren. Großen Andrang gab es auch in der Katzenvilla, in der rund 40 Katzen leben. Für Kinder wurden unter anderem eine Pony-Putz-Station und der Spielplatz „Arche Noah“ angeboten.
Manuel Neuer gratulierte zum Jubiläum
Für eine prominente Überraschung sorgte Fußballstar Manuel Neuer. Er übermittelte Gut Aiderbichl Deggendorf per Grußbotschaft seine Glückwünsche zum 20-jährigen Bestehen. Neuer ist Hauptgesellschafter der Münchner Kaffeemarke ALRIGHTY Caretrade Coffee, die sich mit Nachhaltigkeit und Tierschutz beschäftigt.
Musikalisch begleitet wurde der Jubiläumstag vom Ballast Orchester. Bei schönem Herbstwetter nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, das Gelände und seine tierischen Bewohner zu besuchen.
Begegnungen sollen Bewusstsein schaffen
Für Gut Aiderbichl steht neben der Versorgung der Tiere auch die Sensibilisierung der Menschen im Mittelpunkt. „Wir möchten nicht nur Tiere retten, sondern Menschen für das Thema Tierschutz sensibilisieren. Begegnungen können etwas verändern“, erklärt Gruber.





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