Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Unberührte Natur, idyllische Küstenorte und nur wenige Touristen: El Hierro ist noch ein echter Geheimtipp in Europa. Mit ihrer vollständig autarken Energieversorgung wird die Insel zu einem ganz besonderen Reiseziel.

Foto: linohoracio/adobe.stock.com
Foto: linohoracio/adobe.stock.com

Die kleine spanische Insel, die zu den Kanarischen Inseln gehört, liegt vor der Küste Afrikas. El Hierro hat eine autarke Energieversorgung und ist somit unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Kohle.

Von der Idee zur Umsetzung

Die Idee, El Hierro in eine energieautarke Insel umzugestalten, entstand in den 1990er Jahren und traf auf große Unterstützung durch die spanische Regierung. Das Ziel war klar: die Abhängigkeit der Insel von fossilen Brennstoffen reduzieren und die Umweltbilanz verbessern. Um das zu erreichen, wurden verschiedene erneuerbare Energiequellen auf der Insel installiert. Die Hauptquelle ist ein Windpark mit fünf Windturbinen, der genügend Strom produziert, um einen großen Teil des Strombedarfs der Insel zu decken. Verbleibende Energie wird zur Wasserstoffproduktion genutzt, indem überschüssiger Strom verwendet wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der produzierte Wasserstoff wird dann in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung genutzt. Darüber hinaus gibt es auch Solaranlagen und Wasserkraftwerke auf der Insel. Das Vorhaben wurde im Jahr 2014 umgesetzt und El Hierro damit die erste energieautarke Insel der Welt.

El Hierro als geheimer Urlaubstipp

Die meisten Touristen, die die kanarischen Inseln besuchen, findet man auf den größeren Inseln wie Teneriffa oder Gran Canaria. El Hierro ist damit noch ein echter Geheimtipp in Europa, der bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist. Die Insel ist insbesondere bei Naturliebhabern beliebt und eignet sich ideal zum Wandern.

Seit der Fertigstellung im Jahr 2014 wurde El Hierro in puncto Energieversorgung ein weltweites Vorbild. Die kleine Insel hat bewiesen, dass erneuerbare Energien eine zuverlässige und kosteneffektive Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellen und dass es möglich ist, eine komplett autarke Energieversorgung aufzubauen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Goldregen beim Oberbayerischen Honigfest: Sparkassenbienen räumen ab

Goldregen beim Oberbayerischen Honigfest: Sparkassenbienen räumen ab

BERCHTESGADEN. Erfolgreiche Premiere für die Sparkassenbienen. Beim ersten Oberbayerischen Honigfest in Pittenhart wurden drei Honige mit Gold ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Neuer Speicherteich in Kitzbühel wird 2027 zum kostenlosen Badeplatz

Neuer Speicherteich in Kitzbühel wird 2027 zum kostenlosen Badeplatz

KITZBÜHEL. KitzSki hat auf der Ehrenbachhöhe einen neuen Speicherteich um rund 16 Millionen Euro in Betrieb genommen. Er soll die Beschneiung ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Wandern im Herbst: Das gehört in die Rucksackapotheke

Wandern im Herbst: Das gehört in die Rucksackapotheke

ÖSTERREICH. Blasen oder kleine Verletzungen können eine Wanderung schnell vermiesen. Ein Apotheker und Bergführer erklärt, welche Erste-Hilfe-Ausrüstung ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

Österreichs Kulturerbe wächst: Diese sechs Traditionen sind neu

ÖSTERREICH. Das Kulturerbe-Verzeichnis in Österreich wächst auf 188 Einträge. Neu dabei sind unter anderem das Jodeln, die Wiener Wurstelpraterkultur ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

Dieses alte Bahnareal wird Wiens größtes Renaturierungsgebiet

WIEN. Auf rund 90 Hektar soll in Wien-Breitenlee wertvoller Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen gesichert werden. Dafür werden auch ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

Ohne Felller: Das ist das ÖSV-Aufgebot für den Saisonauftakt in Sölden 2026

SÖLDEN. Der ÖSV hat seine Starter für den Weltcup-Auftakt in Sölden nominiert. Jakob Eisner feiert in Sölden sein Weltcup-Debüt, Nina Astner ...

Tips - total regionalManuel Tonezzer
Weitere Beiträge