Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Premier Mitsotakis für zweite Amtszeit bestätigt. Linke Syriza bei 17,8 Prozent.

Foto: stock.adobe.com/Ihor
Foto: stock.adobe.com/Ihor

Im zweiten Wahlgang wurde gestern in Griechenland die konservative Regierung von Premier Kyriakos Mitsotakis bestätigt. Mit 40,5 Prozent wird Mitsotakis´ Nea Demokratia (ND) somit stärkste Kraft und auch die nächsten vier Jahre das Land regieren. Die erste Wahl hatte am 21. Mai stattgefunden, jedoch konnte damals keine Koalition geschlossen werden. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 52 Prozent.

Ultrarechte ziehen ins Parlament ein 

Die linke Syriza, die von 2015 bis 2019 die griechische Regierung gebildet hatte, landete mit 17,8 Prozent auf dem zweiten Platz, dies markiert die fünfte Wahlniederlage der Partei. Den dritten Platz machte die sozialdemokratische Pasok mit 12 Prozent. 

Überraschend kam der Einzug der ultrarechten Partei „Spartaner“ die mit knapp fünf Prozent und 13 Sitzen ins Parlament einzogen. Sie gilt als Nachfolger der verbotenen „Goldenen Morgenröte“ und ist nun eine von drei ultrarechten Parteien, die am zentralen Syntagma-Platz in Athen ins Parlament einziehen. 

Konservative Regierung mit heftiger Kritik konfrontiert

Die bisherige Amtszeit der Konservativen war von Kritik gezeichnet. So wurde in den vergangenen Jahren etwa bekannt, dass der Geheimdienst, den sich Premier Mitsotakis direkt unterstellen ließ, etwa Journalistinnen und Oppositionelle abgehört hatte. Auch das Zugunglück in Tempi, bei dem 57 Menschen, ein Großteil davon Studierende, ums Leben gekommen waren, löste in der Bevölkerung Wut auf die regierende ND aus. Zu Amtsantritt 2019 hatte Mitsotakis Versprechen zu Modernisierung abgegeben, darunter hätte auch der in Griechenland vergleichsweise schlecht ausgebaute Schienenverkehr fallen sollen. Dies sorgte für Enttäuschung und Wut bei den Griechen: Tausende gingen auf die Straße und machten Mitsotakis Regierung sowie das ehemals regierende Linksbündnis für das Unglück mitverantwortlich, da diese nichts unternommen hätten, um gegen die bekannten Missstände vorzugehen. 

Abseits davon Griechenland hat noch immer mit einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen. Der Mindestlohn liegt bei 4 Euro pro Stunde, viele Junge verlassen das Land auf der Suche nach besseren Jobmöglichkeiten. Auch der andauernde Konflikt mit der Türkei sorgt weiterhin für außenpolitische Spannungen: Präsident Erdogan hatte


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

DDR-Rekordspieler Eberhard Vogel verstorben

DDR-Rekordspieler Eberhard Vogel verstorben

JENA/DEUTSCHLAND. Der frühere Fußball-Nationalspieler Eberhard Vogel ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der langjährige Spieler des FC ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Nuss Nougat Cremes im Test: Nutella bei Stiftung Warentest nur auf Platz 3

Nuss Nougat Cremes im Test: Nutella bei Stiftung Warentest nur auf Platz 3

BERLIN/DEUTSCHLAND. Die Stiftung Warentest hat 21 Nuss Nougat Cremes geprüft. Nutella erreicht mit der Note 2,2 den dritten Platz, zwei andere ...

Tips - total regionalNiklas Killinger
Tödlicher Insektenstich: 38-Jähriger stirbt bei Wanderung

Tödlicher Insektenstich: 38-Jähriger stirbt bei Wanderung

BELLINO/ITALIEN. Eine Wanderung in den Bergen endete für einen 38-jährigen tödlich. Der Mann war am Wochenende mit Freunden im Raum Cuneo ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Schulweg vor Schulstart gemeinsam üben

Schulweg vor Schulstart gemeinsam üben

ÖSTERREICH. Vor dem Schulstart sollten Eltern den Schulweg mit ihren Kindern noch einmal gemeinsam abgehen. Entscheidend sind sichere Routen, ...

Tips - total regionalThomas Leitner
Zu wenige Kinder: Hunderte Schulen und Kindergärten müssen schließen

Zu wenige Kinder: Hunderte Schulen und Kindergärten müssen schließen

GRIECHENLAND. In Griechenland wird der demografische Wandel immer spürbarer. Zum Beginn des neuen Schuljahres am 11. September müssen in mehreren ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Tragödie in der Steiermark: Niederösterreicher (47) stirbt bei Unfall

Tragödie in der Steiermark: Niederösterreicher (47) stirbt bei Unfall

ALTENMARKT BEI ST. GALLEN/STEIERMARK. Tödlicher Unfall in der Steiermark: Ein 47-jähriger Niederösterreicher ist am Dienstagabend, 1. September ...

Tips - total regionalVerena Beneder, LL.B.
Weitere Beiträge