Donnerstag 23. Mai 2024
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HAMBURG. Medienberichten zufolge stürzte am gestrigen Freitag ein achtjähriger Junge aus dem sechsten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses im Hamburger Stadtteil Eilbek. Der Sturz führte zu schweren Verletzungen, denen das Kind trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen erlag.

Symbolbild: ArTo/adobe.stock.com
Symbolbild: ArTo/adobe.stock.com

Gemäß den Informationen der Feuerwehr versuchten die Rettungskräfte unverzüglich, das Kind während des Transports ins Krankenhaus wiederzubeleben. Bedauerlicherweise waren die Verletzungen zu schwer und der Junge verstarb auf dem Weg zur medizinischen Versorgung.

Ursache des Unglücks bleibt rätselhaft

Die genaue Ursache des tragischen Vorfalls ist noch unklar. Die Polizei schließt jedoch vorsätzliches Handeln seitens Dritter aus. Die Ermittler gehen von einem Unfall aus, der Junge soll wohl selbständig zum Fenster gegangen und schließlich abgestürzt sein.

Hochbunker mit fatalen Folgen

Das betroffene Gebäude ist ein alter Hochbunker, der mit Wohnungen aufgestockt wurde. Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte vor Ort in der Schellingstraße, um den Jungen zu versorgen und die Angehörigen zu unterstützen. Notfallseelsorger sowie ein Kriseninterventionsteam kümmerten sich um die Angehörigen des verstorbenen achtjährigen Jungen und die betroffenen Rettungskräfte.

Gefahren vorbeugen

Es ist nicht das erste Mal, dass es zu so einem tragischen Unglück gekommen ist. Immer wieder passieren ähnliche Stürze aus erhöhten Gebäudeteilen, insbesondere in Mehrfamilienhäusern. Eine verstärkte Sicherheitsüberprüfung von Fenstern und Geländern sowie die Sensibilisierung der Bewohner für potenzielle Gefahren könnten dabei helfen, solche tragischen Ereignisse in Zukunft zu mindern. Eltern, die mit ihren Kindern in höher gelegenen Wohnungen leben, sollten darüber hinaus offen über mögliche Gefahren und Risiken sprechen. Es ist wichtig, den Kindern klar und verständlich zu erklären, dass das Öffnen von Fenstern, zu weites Hinauslehnen oder das Klettern darauf gefährlich ist.


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