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USA. Der Klimawandel macht der milliardenschweren Skiindustrie der USA Angst. Laut der NSAA (National Ski Areas Association) ist dies die größte Bedrohung für die gesamte Schneesportbranche.

Klimawandel lässt die amerikanische Skibranche nicht unberüht (Foto: stock.adobe.com/kichigin19)
Klimawandel lässt die amerikanische Skibranche nicht unberüht (Foto: stock.adobe.com/kichigin19)

Laut der Ski Areas Association (NSAA) ist Schnee seit Jahrzehnten das „weiße Gold“ für Wintersportfreunde wie Skifahrer und auch für die gesamte US-amerikanische Skiindustrie. Doch während sich der Globus erwärmt, nimmt der Schnee insgesamt ab.

Laut dem Rutgers University Global Snow Lab ist tatsächlich zwischen den Jahren 1972 und 2020 der durchschnittliche schneebedeckte Teil Nordamerikas mit einer Rate von etwa 5.000 Quadratkilometern  pro Jahr zurückgegangen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Trend anhalten wird und der Skiindustrie in den nächsten Jahrzehnten  einen schweren Schlag versetzen könnte. 

Klimawandel verschärft Herausforderungen der Schneesportbranche

Adrienne Saia Isaac, Sprecherin der Ski Areas Association sagte gegenüber dem USA TODAY: “Der Klimawandel stellt eine existenzielle Bedrohung für die Branche dar.  Die Schneesportbranche ist wetterabhängig und der Schlüssel sei der Schnee. Obwohl wir an die inhärente Unsicherheit unseres Geschäfts gewöhnt sind, verschärft der Klimawandel diese Herausforderung auf unterschiedliche Weise in den 37 Bundesstaaten und sechs Regionen, in denen Skigebiete tätig sind.“

Künstliche Beschneiung keine Lösung für Klimaerwärmung

Laut einer Forschungsstudie die in der Zeitschrift Tourism Management Perspectives veröffentlicht heißt es: „Der Klimawandel stellt ein erhebliches Risiko für die Rentabilität und Nachhaltigkeit des Skitourismus dar, da der Naturschnee weniger und variabler ist und der Bedarf und die Kosten für die Beschneiung gestiegen sind.“

Man weiß auch, dass sich der Klimawandel auf die Schneemenge auswirkt und diese im ganzen Land bereits abgenommen hat. Und wenn die Temperaturen weiter steigen, kann auch die künstliche Beschneiung die Erwärmung nicht mehr ausgleichen. 

Ein Experte rechnet damit, dass bis zum Jahr 2100 einige Skigebiete verloren gehen und andere eine etwas kürzere Saisons haben werden. Möglichkeiten zum Skifahren wird es aber weiter geben. 


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