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VENEDIG. Die Lagunenstadt Venedig zählt zu den beliebtesten Reisezielen in Europa. Die bereits seit langem angekündigte Eintrittsgebühr tritt nun ab 25. April an bestimmten Tagen in Kraft - vorerst aber nur zu Testzwecken. Tagesbesucher müssen ihren Ausflug in die Altstadt vorab online reservieren und eine Eintrittsgebühr von fünf Euro bezahlen. Durch diese Maßnahme sollen Urlauber besser gelenkt werden können.

Venedig (Foto: Tom Leitner)
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Wer zwischen 25. April und 5. Mai die Lagunenstadt Venedig besuchen möchten, muss sich vorab online anmelden und fünf Euro Eintrittsgebühr bezahlen. Nach der erfolgreichen Bezahlung, die unter https://cda.ve.it/de/ getätigt werden kann, wird ein QR-Code generiert, der als Ticket fungiert und bei einer Kontrolle vorzuweisen ist. Wer ohne Ticket unterwegs ist, muss mit Strafen zwischen 50 und 300 Euro rechnen.

Ausgenommen von der Gebühr sind Kinder unter 14 Jahren und Übernachtungsgäste, die mindestens eine Nacht in einer Unterkunft in Venedig verbringen. Menschen mit Europäischen Behindertenausweis und deren Betreuer können eine Freistellung der Gebühr durch Vorlage des Ausweises in Anspruch nehmen und müssen sich auch nicht vorab online registrieren.

29 Testtage für Eintrittsgebühr – dauerhafte Einführung ab 2025

Um eine reibungslose Einführung der Tagestickets sicherzustellen, testet die Stadtverwaltung vorab die Eintrittsgebühr an 29 Tagen im Jahr 2024. Konkret wird diese Tagesgebühr vom 25. April bis zum 5. Mai 2024 sowie an den nachfolgenden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) bis zum 13. und 14. Juli 2024 zu bezahlen sein (mit Ausnahme von 1. und 2. Juni 2024). Zwischen 16 Uhr und 08:30 Uhr entfällt die Eintrittsgebühr. Die generelle Einführung der Tagestickets ist für das Jahr 2025 vorgesehen.

Die Gebühr gilt nur für den antiken Stadtteil – vom Zugangsbeitrag ausgenommen sind: das gesamte Festland, die kleineren Inseln, Tronchetto und die Hafenanlegestelle. Darüber hinaus sind die Bereiche Piazzale Roma, Fondamenta Santa Chiara, Fondamenta Santa Lucia und San Giobbe ausgenommen.


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