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HALBENRAIN. Am Montagnachmittag kam es in der Gemeinde Halbenrain in der Südoststeiermark zu einem tragischen Unfall. Eine 24-jährige Autofahrerin kam ums Leben, nachdem sie mit ihrem Fahrzeug auf einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Zug kollidierte. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch ungeklärt.

Symbolbild: Marco2811/stock.adobe.com
Symbolbild: Marco2811/stock.adobe.com

Der schreckliche Vorfall ereignete sich um circa 15:30 Uhr. Aus bisher unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug auf den unbeschrankten Bahnübergang, gerade als ein Zug der Linie durchfuhr. Trotz eines Notsignals des Lokführers konnte der Zusammenstoß nicht mehr vermieden werden.

Jede Hilfe kam zu spät

Die Wucht des Aufpralls war verheerend: Das Fahrzeug wurde seitlich vom Zug erfasst und gegen einen Telefonmasten geschleudert. Zeugen des Vorfalls leisteten sofort Erste Hilfe, doch für die junge Fahrerin kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Ähnlicher Unfall vor zwei Monaten

Weder der Lokführer noch die Passagiere des Zuges wurden bei dem Unfall verletzt. Ein Alkoholtest beim Lokführer verlief negativ. Die Angehörigen der jungen Frau werden derzeit von einem Kriseninterventionsteam betreut. Unbeschrankte Bahnübergänge bergen aufgrund ihrer fehlenden Sicherheitsvorrichtungen wie Schranken oder Lichtsignale ein erhöhtes Unfallrisiko. Obwohl sie oft in ländlichen Gebieten anzutreffen sind, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und tragischen Unfällen, insbesondere wenn Fahrzeuge die Bahngleise überqueren, während Züge passieren. Dieser tragischer Unfall zeigt erneut die Notwendigkeit von verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und möglichen baulichen Veränderungen an solchen Kreuzungspunkten. Erst vor rund zwei Monaten soll es zu einem ähnlichen Unfall an derselben Stelle gekommen sein. Der 54-jähriger Lenker hatte jedoch Glück im Unglück und überlebte den Unfall.


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