Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz soll ab Montag wieder fahren
ST. VALENTIN. Nach den massiven Schäden durch einen Oberleitungsschaden und die Beschädigung eines Stellwerks soll der Zugverkehr auf der Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof ab Montag, 20. Juli, wieder planmäßig aufgenommen werden. Voraussetzung ist der planmäßige Abschluss der Reparaturarbeiten bis Sonntagabend.

Die letzten Arbeiten am schwer beschädigten Stellwerk laufen derzeit auf Hochtouren. Die Instandsetzungsarbeiten sollen laut ÖBB bis Sonntag, 19. Juli, um 23:59 Uhr abgeschlossen sein. Nach aktuellem Stand kann der reguläre Bahnverkehr auf dem betroffenen Abschnitt ab Montag wieder starten.
Bis einschließlich Sonntag gilt weiterhin das bestehende Notfahrprogramm. Railjet Express, ICE-Züge von und nach Deutschland sowie Nachtzüge verkehren planmäßig. Intercity-Züge enden weiterhin in St. Valentin beziehungsweise Linz Hauptbahnhof.
Notfahrprogramm bleibt bis Sonntag aufrecht
Die Westbahn fährt derzeit im Stundentakt und hält zusätzlich in St. Valentin. Dadurch können Fahrgäste der ÖBB auf die Westbahn umsteigen. Zwischen St. Valentin und Wels Hauptbahnhof werden Tickets von ÖBB und Westbahn gegenseitig anerkannt.
Für den Nahverkehr sind bereits seit Donnerstagabend Schienenersatzverkehrsbusse zwischen St. Valentin und Linz Hauptbahnhof im Einsatz. Diese können auch von Reisenden des Fernverkehrs genutzt werden.
Fahrgäste sollen Verbindungen vorab prüfen
Die ÖBB empfehlen allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Trotz des Notfahrprogramms können weiterhin Verspätungen auftreten. Das Unternehmen bedankt sich bei den Fahrgästen für ihre Geduld und bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der Reparaturarbeiten.


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