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USA. Mit gerade einmal 25 Jahren zieht ein Weltcup-Skispringer überraschend einen Schlussstrich unter seine Karriere. Er erklärt, warum er trotz seines jungen Alters die Skier an den Nagel hängt.

Mit gerade einmal 25 Jahren zieht der Weltcup-Skispringer überraschend einen Schlussstrich unter seine Karriere. Foto: APA-Images / EXPA / Tadeusz Mieczynski

Seit 2022 war Andrew Urlaub ein fixer Bestandteil des kleinen US-amerikanischen Skisprung-Teams.

Auch im vergangenen Winter kam der 25-Jährige noch drei Mal im Weltcup zum Einsatz und sammelte dabei Punkte. Nun zieht der US-Amerikaner überraschend einen Schlussstrich und beendet seine Karriere mit sofortiger Wirkung.

Skispringer verkündet überraschendes Karriereende

„Ich werde immer dankbar sein für die Karriere, die ich hatte, aber in den letzten Jahren blieben meine Wünsche unerfüllt, und es fiel mir schwer, Freude an dem zu haben, was ich tue“, erklärte Urlaub gegenüber „Leadertelegram.com“ und gewährte dabei tiefe Einblicke in seine Entscheidung.

Mit 25 Jahren habe er keine andere Wahl gesehen und werde seine Skier an den Nagel hängen.Der US-Springer nahm drei Mal an Weltmeisterschaften teil (2019, 2021 und 2023). Sein bestes Ergebnis bei einer WM feierte er 2023 in Planica, als er auf der Normalschanze den 26. Platz belegte.

Sammelte im letzten Weltcup-Winter noch Punkte

 

Während seiner vierjährigen Weltcup-Karriere schaffte er insgesamt viermal den Sprung in den zweiten Durchgang. In der Saison 2022/23 erreichte er in Willingen Rang 26, im darauffolgenden Winter landete er in Lillehammer auf der Normalschanze auf Platz 27.

Auch in seinem letzten Weltcup-Winter konnte Urlaub noch einmal aufzeigen. Sein 27. Platz in Falun brachte ihm weitere Weltcup-Punkte ein. Ein großer Traum blieb ihm allerdings verwehrt: die Teilnahme an Olympischen Spielen.

Skisprung-Talent will sich auf Studium konzentrieren

Künftig will sich Urlaub auf sein Studium der Sportmedizin an der University of Utah konzentrieren. Dem Skispringen möchte er dennoch erhalten bleiben – wenn auch in einer anderen Rolle.

„Ich habe nicht alle meine Ziele erreicht, aber ich habe alles getan, was ich konnte. Es ist Zeit, nach vorne zu schauen“, bilanzierte der US-Amerikaner seine Karriere. „Ich möchte dem Skispringen weiterhin verbunden bleiben und mich für das revanchieren, was es mir gegeben hat.“

In welcher Funktion er dem Sport künftig erhalten bleibt, ließ Urlaub offen. Für das US-Team „Flying Eagles“ ist sein Rücktritt der nächste Rückschlag. Erst im April hatte mit Decker Dean ein weiterer US-Nationalspringer seine Karriere beendet. 


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