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Bis zu 30 Euro: So bekommen Kunden von Netflix ihr Geld zurück

Tips Logo Manuel Tonezzer, 22.05.2024 14:08

ÖSTERREICH. Kunden haben aktuell die Möglichkeit, vom Streamingkonzern „Netflix“ Geld zurückzubekommen. Dies ist durch eine Klage der Arbeiterkammer möglich, die aufgrund nicht rechtswirksamer Preiserhöhungen des Streaminganbieters aktiv wurde.

Kunden haben dank der Arbeiterkammer die Möglichkeit, Geld von Netflix zu erhalten. Foto: stock.adobe.com/ davide bonaldo
Kunden haben dank der Arbeiterkammer die Möglichkeit, Geld von Netflix zu erhalten. Foto: stock.adobe.com/ davide bonaldo

Dank einer Klage der Arbeiterkammer (AK) haben Kunden die Möglichkeit, Geld vom Streamingkonzern „Netflix“ zurückzuerhalten. Dies betrifft Kunden, die von den Preiserhöhungen des Konzerns in den Jahren 2019 und 2020 betroffen waren.  Diese Preiserhöhungen wurden laut den Konsumentenschützern der Arbeiterkammer nicht rechtswirksam vereinbart, weswegen die Bundesarbeiterkammer eine Klage einbrachte.

Netflix lenkte daraufhin ein und einigte sich mit der Arbeiterkammer darauf, den Kunden eine Entschädigung mit Pauschalbeträgen auszuzahlen. Damit sollen langwierige Verfahren vor Gericht vermieden werden.

Entweder 20 oder 30 Euro werden rückerstattet

Netflix hat seinen betroffenen Abonnenten per E-Mail ein Angebot zu einer pauschalen Rückerstattung der Mitgliedsgebühren verschickt. Der Wert variiert zwischen 20 und 30 Euro und ist davon abhängig, ob die Kunden von einer oder beiden Preiserhöhungen betroffen waren.

Um das Geld zu bekommen, muss ein persönlicher Code in ein Rückerstattungs-Formular von Netflix eingegeben werden. Der Code befindet sich in der E-Mail. Das Formular ist bis zum 14. August 2024 auszufüllen und abzusenden. Innerhalb von 30 Tagen nach diesem Datum soll sich das Geld dann tatsächlich auf dem Konto der Kunden befinden.

Keine Fakte-Aktion

Wer übrigens keinen Code beziehungsweise Pin findet, kann dennoch einen Antrag stellen - dabei muss jedoch ein weiterer Nachweis erbracht werden, dass man im betroffenen Zeitraum tatsächlich gezahlt hat. Dafür verlang der Streaminganbieter Bankauszüge und das Hochladen eines Ausweises.

Dass es sich bei der Aktion - die bei Kunden zuerst für Verunsicherung sorgte - um keinen Fake handelt, bestätigten sowohl Arbeiterkammer als auch Netflix selbst.


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