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BAYERN. Am Mittwoch ereignete sich ein tödlicher Unfall auf der Zugspitze, bei dem ein 40-jähriger Bergsteiger aus Polen ums Leben kam. Es ist bereits der zweite tödliche Unfall innerhalb einer Woche an Deutschlands höchstem Berg.

Symbolbild: peter_qn/stock.adobe.com
Symbolbild: peter_qn/stock.adobe.com

Der Bergsteiger war Teil einer dreiköpfigen Gruppe, die über die anspruchsvolle Höllental-Route den Gipfel der Zugspitze erreichen wollte. Während des Aufstiegs verloren die vorderen Mitglieder der Gruppe plötzlich den Kontakt zu ihrem Freund. Wenig später entdeckten sie ihn auf dem Höllentalferner, wie er talwärts rutschte und schließlich mehrere Hundert Meter in die Tiefe stürzte. Der Unfall ereignete sich an einer schneebedeckten Stelle. Die Bergung war für die Einsatzkräfte schwierig. Die Bergsteiger setzten umgehend einen Notruf ab, woraufhin der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Murnau“ mit einem Bergwachtmann der Grainauer Bereitschaft zum Unglücksort flog. Trotz der schnellen Rettungsmaßnahmen konnte nur noch der Tod des 40-Jährigen festgestellt werden.

Polizeiliche Ermittlungen und Warnung vor Gefahren

Zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Grenzpolizei Murnau wurden per Helikopter zum Unglücksort gebracht, um die Unfallaufnahme durchzuführen und den Leichnam zu bergen. Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls werden derzeit von den Behörden untersucht.

Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei und die Bergwacht warnten in diesem Zusammenhang eindringlich vor den noch vorhandenen Gefahren in den höheren Lagen der Zugspitze. Besonders die Schneepassagen seien kritisch und werden häufig unterschätzt. Erst vor wenigen Tagen kam es in demselben Gebiet zu einem ähnlichen, ebenfalls tödlichen Unfall, bei dem ein 34-jähriger Pole auf dem Weg zur Zugspitze ums Leben kam.


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